15. September 2014, 20:30 | Autor: Fast-Media - Katrin Reinders

Der Erftlandring in Kerpen zählt nicht zu den Lieblingsstrecken von Max Hesse. Doch am vergangenen Wochenende, beim vierten DJKM-Rennen, erwies sich das Kerpener Pflaster als ein gutes für ihn. Im ersten Rennen fuhr der Pilot aus Wernau in die Pokalränge, leider musste der Youngster aber auch ein wenig Pech verkraften.

Zum Auftakt in das vorletzte Rennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft in Kerpen tat sich der Junior des Phoenix Racing Teams ein wenig schwer. Nach dem elften Platz im Zeittraining schlug die Pechsträhne gleich in beiden Vorläufen zu. „Zwei Startunfälle in den Heats sind schon wirklich ärgerlich“, sagte der Youngster aus dem Solgat Motorsport Team. Die Ränge elf und 17 bescherten ihm einen Start von Position 20 in das Finale, „was keine gute Ausgangslage war“, meinte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. Doch aufgeben kam für den Kämpfer nicht in Frage, „vielmehr wollte ich am Sonntag das Beste aus der Situation herausholen“, so der Birel-Pilot.

Das hätte Max Hesse eindrucksvoller kaum beweisen können. Ein grandioses Rennen lieferte er im ersten Lauf. Von Platz 20 aus schoss der DJKM-Rookie an seinen starken internationalen Kontrahenten vorüber. Schnell, geschickt und mit einer großen Portion Ehrgeiz kämpfte sich der Youngster nach vorne und verpasste schlussendlich nur knapp das Siegerpodium. Rang vier war sein Ergebnis nach dem ersten finalen Rennen. „Klasse! Dr Kampf um Rang drei hat große Spaß gemacht, so darf es weiter gehen“, kommentierte der Junior das Geschehen. Doch im zweiten Rennen musste er schon vor dem Start einen Rückschlag verkraften. Sein Motor sprang nicht an und Max musste dem Feld hinterher eilen. Vom Ende des Feldes zeigte er aber erneut eine starke Aufholjagd und sah als 13. die Zielflagge. „Wir müssen nun analysieren wo das Problem lag, so etwas ist sehr ärgerlich. Vor allem weil auch im zweiten Rennen die Performance passte“, fasste Max zusammen.

In der Meisterschaft festigte er seine Position und geht als Siebter in die finale Phase. Doch vorher steht noch das Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf auf dem Programm. „Dort reise ich als Dritter an und werde alles daran setzen, diesen Rang zu verteidigen“, kündigt Max Hesse an.