Marco Paul: vom Pech verfolgt

1. Juli 2014, 12:24 | Autor: Fast-Media - Katrin Reinders
Marco Paul: vom Pech verfolgt

Kein gutes Pflaster war das Prokart Raceland Wackersdorf am vergangenen Wochenende für Marco Paul. Eine große Portion Pech lag auf der regennassen 1.222 Meter langen Strecke, die ihm die Deutsche Kart Meisterschaft sehr schwer machte. Entmutigen ließ er sich trotzdem nicht.

Nach seinen Rennen in Ampfing hatte Marco Paul, Förderpilot des ADAC Hessen Thüringen, auch an die DKM in Wackersdorf hohe Erwartungen gestellt. „Ich bin sehr motiviert angereist und hatte mir den Kampf um den Titel vorgenommen“, erzählte er später. Während das Zeittraining mit einem 16. Platz noch ganz ordentlich verlaufen war, schlug schon im ersten Heat die Pechsträhne zu: Ein Ausfall beendete den Vorlauf früher als geplant. Mit Rang sieben im zweiten Vorlauf zeigte Marco Paul im Energy Kart dann seine fahrerischen und kämpferischen Möglichkeiten, „dennoch konnte ich nicht direkt ins Finale einziehen“, erläuterte er mit Bedauern. Somit bedeutete Gesamtposition 29 einen Start im Hoffnungslauf.

Als Erster ging er auf regennasser Fahrbahn und erschwerten Bedingungen auf die Bahn und zog dort seine hoffnungsvollen Runden. Souverän meisterte der Energy-Fahrer mit gewohnt sehr guten fahrerischen Leistungen die Herausforderung und ging als Vierter durchs Ziel. „Damit war mein Start im Finale gesichert“, kommentierte der Pilot aus dem Energy Germany Team erleichtert.

Doch auch dort schlug das Pech wieder zu und machte gleich zwei Mal keinen Halt vor ihm. In beiden Finalrennen zwang ein technischer Defekt ihn bereits in der jeweils ersten Runde zur Aufgabe. Zwei Ausfälle gingen damit auf sein Finalkonto. „Das war natürlich sehr enttäuschend. Beide Male hat ein Materialfehler zum Ausfall geführt“, sagte er, „ein Wochenende, das sich nicht wiederholen sollte.“ In der DKM-Meisterschaft steht er nach dem Wochenende in Wackersdorf auf dem 18. Platz.

Sein Fazit: „Ich war mit Titelambitionen angereist und nach dem Erfolg in Ampfing hochmotiviert. Es hat nicht sein sollen. Nun gilt es, an den Schwachstellen zu arbeiten und das Paket für die nächsten Rennen neu zu schnüren“, so der Förderpilot des ADAC Hessen Thüringen. Bis zu seinem nächsten Start, am Wochenende 16./17. August, bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben, hat er dafür Zeit. „Die werde ich nutzen und dann neu angreifen“, kündigte Marco Paul am Sonntagabend an.

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