Marc Gerstenkorn kämpft sich in Cheb aufs Podium

Mach1-Motorsport-Pilot zeigt starke Moral nach Rückschlag im Super Heat

2. Juni 2026, 10:20
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann | Max Dienert
Marc Gerstenkorn kämpft sich in Cheb aufs Podium

Nur wenige Wochen nach seinem Podiumserfolg beim DKM-Auftakt in Mülsen hat Marc Gerstenkorn aus Landshut beim zweiten Lauf der Deutschen Kart-Meisterschaft 2026 erneut seine Klasse unter Beweis gestellt. Auf der erstmals ausgetragenen DKM-Veranstaltung in der Fun Arena Cheb kämpfte sich der Mach1-Motorsport-Pilot nach einem herben Rückschlag eindrucksvoll zurück und fuhr im Finale des KZ2 Cup noch auf das Podium. 

Bereits beim Saisonauftakt in Mülsen hatte Marc mit Platz zwei im Finale überzeugt. An diese Leistung knüpfte der Nachwuchspilot in Tschechien nahtlos an. Auf der 1,202 Kilometer langen Strecke gehörte er von Beginn an zu den schnellsten Fahrern im mit 46 Teilnehmern größten Feld des Wochenendes. 

Mit Rang zwei im Zeittraining legte Marc die Grundlage für ein erfolgreiches Wochenende. Auch in den Heats bestätigte der Schweizer seine starke Pace, gewann einen Lauf und markierte gleichzeitig die schnellste Rennrunde. Ein zweiter Platz sowie Rang 14 in den weiteren Vorläufen sorgten dafür, dass er nach den Heats auf einer aussichtsreichen fünften Position lag. 

Der Sonntag begann dann jedoch mit einem Rückschlag. Im Super Heat wurde Marc direkt nach dem Start in eine Kollision verwickelt und fiel weit zurück. Statt aus der Spitzengruppe ins Finale zu gehen, startete er aus Position 16 ins Finale. 

Doch der 15-Jährige ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im entscheidenden Finale zeigte Marc eine beeindruckende Aufholjagd. Mit konstant schnellen Rundenzeiten arbeitete er sich durch das Feld und machte Position um Position gut. Während sich an der Spitze mehrere Führungswechsel entwickelten, blieb er fehlerfrei und nutzte jede Chance konsequent aus. Nach einer starken Vorstellung überquerte er die Ziellinie schließlich auf dem dritten Rang und sicherte sich damit sein zweites Podium im zweiten DKM-Rennen der Saison. 

„Nach dem Super Heat war ich natürlich erst einmal enttäuscht, weil wir uns eine deutlich bessere Ausgangslage erarbeitet hatten. Umso schöner ist es, dass wir im Finale noch einmal zurückschlagen konnten. Das Team hat einen super Job gemacht und das Podium fühlt sich nach diesem Verlauf fast wie ein Sieg an“, fasste Marc das Wochenende zusammen. 

Mit dem erneuten Podium behauptet sich Marc auch in der Meisterschaft weiterhin in der Spitzengruppe. Nach zwei Rennwochenenden belegt er mit 141 Punkten den dritten Rang und bleibt damit voll im Kampf um die Meisterschaft. 

Nach dem erfolgreichen Wochenende richtet sich der Blick nun bereits auf das nächste DKM-Rennen. Mitte Juli gastiert die Deutsche Kart-Meisterschaft in Ampfing, eine Strecke die Marc bestens kennt und auf der er seine starke Form erneut unter Beweis stellen möchte.