5. August 2019, 20:55 | Autor: Fast Media | Björn Niemann

Gute Vorstellung in der Deutschen Kart-Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende wartete auf der internationalen Rennstrecke in Genk das Halbfinale in der Deutschen Kart-Meisterschaft und seinen Prädikaten. Drei Fahrer traten für Mach1 Motorsport im DMSB Schalt-Kart-Cup an und gehörten wieder zu den Top-Ten. In den Finals lief jedoch nicht alles perfekt.

Der einzige deutsche Karthersteller Mach1-Kart schickte mit seinem Werksteam drei Fahrer auf der 1.360 Meter langen Rennstrecke in Belgien ins Rennen. Im DMSB Schalt-Kart-Cup trafen sie auf ein gut gefülltes Teilnehmerfeld und lieferten sich bei gutem Wetter tolle Rennen.

Mit einem Sieg in Lonato und einem Pokalrang in Kerpen machte Tim Tröger in seiner Debütsaison bereits auf sich aufmerksam und knüpfte an diese Vorstellung auch mit Rang sechs im Zeittraining an. Im ersten Heats musste er jedoch auf Grund einer Spoilerstrafe als 15. einen kleinen Rückschlag verkraften, betrieb mit Platz vier im zweiten Umlauf aber Schadensbegrenzung und ging als sechster in das Pre-Finale. In diesem lieferte er sich ein tolles Rennen und verteidigte seinen Platz im Spitzenpulk. Das 19 Runden lange Finale forderte dann nochmal alles von dem Sachsen, als elfter verpasste er nur knapp die Top-Ten, sammelte aber wichtige Meisterschaftspunkte.

Neben Tröger war auch der zweite Stammfahrer Tim Schröder vertreten. Er kam an diesem Wochenende jedoch nicht ganz in Fahrt, schaffte aber mit einem 15. Platz im Pre-Finale den Einzug in den Endlauf. In diesem kämpfte er sich von Startplatz 30, bis auf Rang 26 nach vorne. Als dritter im Bunde gab Lokalmatador Thierry Delre ein Gastspiel im DSKC. Der Belgier musste sich am Samstag erst in dem neuen Umfeld einfinden, drehte aber in den Finals auf und wurde als neunter und 16. abgewinkt.

Teamchef Martin Hetschel war am Ende zufrieden, sieht aber auch noch etwas Arbeit vor sich: „Wir waren an diesem Wochenende nicht ganz in der Lage an der Spitze mitzufahren. Hier müssen wir nun ansetzen und uns bis Ampfing etwas verbessern. Trotzdem dürfen wir zufrieden sein und freuen uns nun auf das Finale.“

Vom 4.-6. Oktober gastiert die höchste Rennserie Deutschlands dann zum Finale auf dem Schweppermannring in Ampfing.