Leon Hoffmann muss sich aus Kartsport verabschieden

Verletzung am Bein macht Rückkehr unmöglich

19. November 2021, 21:40 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Leon Hoffmann muss sich aus Kartsport verabschieden

Das Jahr 2021 begann für Leon Hoffmann verheißungsvoll. Der junge Schleswig-Holsteiner gehörte zu den schnellsten deutschen Junioren. Jedoch stoppte ihn in Wackersdorf ein Unfall. Eine Knochenschwäche führte zu einer Verletzung am Schienbein, ein Comeback im Kartsport ist ausgeschlossen.

Mit dem Wechsel in das KSM Official Racing Team wollte Leon Hoffmann um OK Junior-Siege kämpfen. Der Start in die neue Saison verlief für den 13-jährigen auch nach Plan. Sowohl in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft als auch dem ADAC Kart Masters kämpfte er ganz vorne mit.

„Wir hatten wirklich einen guten Auftakt. Das hat Spaß gemacht und ich fühlte mich im Kart und meinem Team wohl“, blickt Leon zurück. Jedoch kämpfte er bereits seit dem Saisonstart des ADAC Kart Masters in Oschersleben mit seinem Schienenbein. „Ich habe eine Knochenschwäche, wodurch diese nicht richtig zusammenwachsen“, erklärt Leon.

Diese Einschränkung macht nun ein Comeback im Kartsport unmöglich. Nach einem Unfall in Wackersdorf – mit einem gebrochenen Schienenbein – befindet sich Leon in dauerhafter ärztlicher Behandlung. „Ich hatte nun fast zwölf Wochen Gips, die Röntgenbilder sahen im Anschluss gut aus. Jedoch bei stärkerer Belastung ging der Bruch wieder auf. Nun muss mein Bein fixiert werden und wieder verheilen. Der Prozess wird ein Jahr dauern“, führt der Bönningstedter fort.

Ein Comeback im Kartsport ist bei diesen Einschränkungen nicht mehr möglich. Den Motorsport aufgeben möchte Leon aber nicht aufgeben. Nach einer kompletten Widerherstellung ist ein Aufstieg in die Sportwagen geplant. „Wir wollten eigentlich schon im Dezember einen GT4-Test in Portugal absolvieren. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Auch wenn es ein abruptes Ende war, blicke ich zufrieden auf meine Kartzeit zurück und möchte mich bei meinen Begleitern bedanken. Hier vor allem meinen ehemaligen Teamchefs Maik Siebecke und Willy Müchen sowie meinen Mechanikern Artem und Simon“, Leon abschließend.