1. Juli 2014, 16:17 | Autor: Fast-Media - Katrin Reinders

Nach einer langen Rennpause in Wackersdorf angekommen, zeigte sich Kevin Metzner bei der Deutschen Kart Meisterschaft am vergangenen Wochenende erneut als starker Kämpfer. Teilweise starker Regen machte es den Teilnehmern nicht leicht. Doch Kevin Metzner blieb am Ball.

Hochmotiviert in das Prokart Raceland Wackersdorf gereist, war Kevin Metzner nach seinem Zeittraining zunächst einmal alles andere als zufrieden. Platz 32 war nicht das Ergebnis, welches er sich erhofft hatte. „Das sollte anders laufen“, nahm sich der Förderpilot des ADAC Sachsen für die nächsten Runden mehr vor. Schwierige Bedingungen, bestehend aus einem Wechsel von sehr warmen Temperaturen und starkem Regen, schenkten den 44 Startern der Deutschen Kart Meisterschaft nichts.

Doch mit großem Ehrgeiz und starken kämpferischen Leistungen gelang es Kevin Metzner in den Heats trotzdem vorne mitzufahren. Inmitten des internationalen Teilnehmerfeldes ließ der Pilot aus dem PM Racing Team nicht locker und fuhr mit mächtig viel Biss als Achter über die Ziellinie des ersten Vorlaufs. „Das passte ziemlich gut“, freute er sich und wollte genau daran anknüpfen. Doch im zweiten Heat hatte er etwas Pech. Während eines wiederholt guten Starts holte Kevin Plätze auf, verlor im Verlauf der ersten Runde jedoch seinen Zündkerzenstecker. Kevin reagierte blitzschnell, stecke diesen wieder drauf, büßte aber trotzdem einige Positionen ein. Gehofft, gekämpft und souverän nach vorne gefahren, reichte es schlussendlich noch für Rang 19 und somit für Startposition 17 im Finale.

Harte Positionskämpfe und schwierige Witterungsbedingungen, mitunter geprägt von Starkregen, sorgten dafür, dass der erste Finallauf kein Zuckerschlecken war. In dem starken Teilnehmerfeld kämpften die Piloten um jeden Meter und ließen kaum Lücken zum Überholen. Platz 24 stand als Ergebnis für Kevin Metzner nach dem ersten Rennen fest. „Da wollte ich unbedingt mehr rausholen“, kündigte der Pilot aus dem PM Racing Team vor dem zweiten finalen Lauf an. Und hielt, was er versprach. Dank grandioser Manöver, schnellen Runden und geschickten Entscheidungen konnte er zahlreiche Positionen gut machen und verpasste auf dem elften Rang nur knapp die Top Ten. „Das war ein wenig ärgerlich. Unter den Bedingungen am vergangenen Wochenende war das Ergebnis aber ganz okay. Hier waren die besten KF-Fahrer Europas am Start. Das Teilnehmerfeld glich einer Kart Europameisterschaft, deshalb bin ich mit dem Ausgang sehr zufrieden“, so der Förderpilot des ADAC Sachsen.

In der Meisterschaftswertung etabliert er sich weiter in den Top-Ten und belegt nun Platz acht. Sein nächstes Rennen ist am Wochenende 16./17. August, bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben.