Jonathan Judek: DKM-Premiere in Wackersdorf

5. Mai 2015, 9:34 | Autor: Fast-Media - Melina Schaudt
Jonathan Judek: DKM-Premiere in Wackersdorf

Für Jonathan Judek war die Reise zur Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf ein Sprung ins kalte Wasser. Das Auftaktrennen der DKM am vergangenen Wochenende war sein zweites Rennen in der KF-Klasse. Als einer der jüngsten im Feld zeigte der 15-Jährige eine starke Leistung und sammelte seine ersten Meisterschaftspunkte.

Erstmalig war das Prokart Raceland Wackersdorf Schauplatz des Saisonauftaktes in der Deutschen Kart Meisterschaft. 101 Teilnehmer aus 19 Nationen traten beim ersten Rennen der höchsten deutschen Kartserie an und stellten bei schwierigen und wechselhaften Witterungsbedingungen auf der 1.222 Meter langen Strecke ihr Können unter Beweis. Begleitet wird die Meisterschaft in diesem Jahr von Sebastian Vettel. Der viermalige Formel 1-Weltmeister ist neuer Schirmherr der DKM und hat die Nachwuchspiloten genau im Blick.

Als einer der jüngsten Teilnehmer im DKM-Feld fehlte dem 15-Jährigen Jonathan Judek im Zeittraining noch etwas an Erfahrung. Im 25-Mann starken Feld fuhr der gebürtige Hildesheimer auf Platz 22. Doch bereits im ersten Heat zeigte er seine Qualitäten und machte einige Positionen gut. Mit gekonnten Überholmanövern kämpfte sich der junge Fahrer bis auf Rang zwölf vor. Doch im zweiten Heat schied der FA Kart-Pilot mit einem Motorschaden aus und musste am Sonntag von Position 23 mit seinem Ersatzmotor starten. Dies konnte Jonathan jedoch nicht entmutigen: „Das macht es natürlich nicht einfacher, aber ich werde morgen trotzdem mein Bestes geben.“

Den Nachteil des fehlenden Rennmotors machte der Schüler auf der rutschigen Fahrbahn wett und verbesserte sich im ersten Rennen auf Rang 16. Im zweiten Finale machte er sogar noch eine Position gut und beendete das Rennen als 15. Mit diesem Ergebnis sammelte Jonathan seine ersten Meisterschaftspunkte in der höchsten deutschen Kartrennserie. „Ein paar Punkte waren mein Ziel, die hab ich gesammelt. Dass ich in dieser starken Konkurrenz mit meiner geringen Fahrpraxis noch nicht vorne mitfahre, war mir klar. Aber ich habe am Wochenende viel gelernt“, zog der Youngster zufrieden sein Resümee.

Für die nächsten Wochen gilt es nun mit seinem Team im-racing zu trainieren, weiter zu lernen und sich auf die neue Klasse einzustellen. Bis zum nächsten Rennen hat er dafür sechs Wochen Zeit, dann (12.-14. Juni) geht die Deutsche Kart Meisterschaften im belgischen Genk in die nächste Runde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.