WAKC-Saisonhalbzeit in Wittgenborn
Der Westdeutsche ADAC Kart Cup machte am vergangenen Wochenende zur Saisonhalbzeit Station auf dem hessischen Vogelsbergring in Wittgenborn. Zum dritten Lauf der Saison 2026 begrüßte der veranstaltende MSC Wittgenborn mehr als 70 Fahrerinnen und Fahrer, die in den verschiedenen Klassen um wichtige Meisterschaftspunkte kämpften.
Entgegen den zunächst wechselhaften Wetterprognosen präsentierten sich die Bedingungen während des gesamten Rennwochenendes von ihrer besten Seite. Während am Samstag strahlender Sonnenschein ideale Voraussetzungen für die Trainings-Sessions bot, wechselten sich am Sonntag sonnige und bewölkte Abschnitte bei angenehmen Temperaturen ab. Dank der durchgehend trockenen Strecke konnten sämtliche Rennen planmäßig und unter optimalen Bedingungen ausgetragen werden.
Für die Organisation und Durchführung des dritten Saisonlaufs zeichnete sich der MSC Wittgenborn verantwortlich, der den Teilnehmern und Zuschauern ein bestens vorbereitetes Rennwochenende auf dem traditionsreichen Vogelsbergring bot.
Mini: Bastian Kleiner bleibt auch zur Saisonhalbzeit unantastbar
Auch beim dritten Saisonlauf setzte Bastian Kleiner seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Nach seinen dominanten Auftritten in Oppenrod und Schaafheim ließ der Pilot von Ebert Motorsport auch auf dem Vogelsbergring keinen Zweifel daran, wer aktuell das Maß der Dinge in der Mini-Klasse ist. Bereits im Zeittraining sicherte sich Kleiner mit einer Bestzeit von 50,699 Sekunden souverän die Pole-Position vor Ben Ehle und Maximilian Rapp.
Im ersten Wertungslauf kontrollierte Kleiner das Geschehen von Beginn an und feierte mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Hinter ihm komplettierten Maximilian Rapp und Max Jr. Hoch das Podium, während sich das restliche Feld enge Positionskämpfe lieferte.
Auch im zweiten Rennen ließ der Spitzenreiter nichts anbrennen. Mit einer weiteren fehlerfreien Vorstellung und erneut über 14 Sekunden Vorsprung sicherte sich Kleiner den nächsten Laufsieg in Folge. Dahinter belegten Max Jr. Hoch und Maximilian Rapp die weiteren Podiumsplätze, wobei mehrere Zeitstrafen wegen Verstößen im Korridor das Klassement hinter dem Sieger noch beeinflussten.
Mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern feierte Bastian Kleiner damit bereits seinen dritten Tagessieg in Folge und untermauerte eindrucksvoll seine Ausnahmestellung in der Mini-Klasse. Maximilian Rapp sicherte sich aufgrund der besseren Platzierung im Zeittraining Rang zwei der Tageswertung vor Max Jr. Hoch, nachdem beide Fahrer punktgleich abschlossen.
Tageswertung Mini:
- Bastian Kleiner | 50 Punkte
- Maximilian Rapp | 36 Punkte
- Max Jr. Hoch | 36 Punkte
- Ben Ehle | 24 Punkte
- Ertugrul Kösker | 24 Punkte
Rotax Mini: Florian Wocker feiert perfektes Rennwochenende
In der Klasse Rotax Mini entwickelte sich bereits das Zeittraining zu einer engen Angelegenheit. Mats Stein sicherte sich mit einer Bestzeit von 50,335 Sekunden die Pole-Position, doch die ersten sechs Fahrer lagen innerhalb von lediglich drei Zehntelsekunden. Jenna Hansen, Florian Wocker, Vin Lemmer, Louis Grunert und Lenni Haselwander unterstrichen damit eindrucksvoll die Leistungsdichte des Feldes.
Im ersten Wertungslauf entwickelte sich ein packender Kampf um den Sieg. Florian Wocker setzte sich nach zwölf Rennrunden mit hauchdünnen 0,159 Sekunden Vorsprung gegen Polesetter Mats Stein durch. Vin Lemmer komplettierte als Dritter das Podium, während die Verfolger bis Rang sechs innerhalb weniger Zehntelsekunden das Ziel erreichten.
Auch im zweiten Rennen ließ Wocker nichts anbrennen und behauptete sich erneut in einem engen Duell gegen Stein. Mit lediglich 0,176 Sekunden Vorsprung feierte er seinen zweiten Laufsieg des Tages. Dahinter sicherte sich Vin Lemmer erneut Rang drei und bestätigte damit seine konstante Leistung über das gesamte Rennwochenende.
Dank zweier Laufsiege sicherte sich Florian Wocker mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern souverän den Tagessieg. Mats Stein und Vin Lemmer komplettierten das Podium und rundeten ein Wochenende ab, das insbesondere an der Spitze von spannenden Zweikämpfen und äußerst knappen Zielankünften geprägt war.
Tageswertung Rotax Mini:
- Florian Wocker | 50 Punkte
- Mats Stein | 40 Punkte
- Vin Lemmer | 32 Punkte
- Lenni Haselwander | 26 Punkte
- Louis Grunert | 21 Punkte
X30 Junioren: Max Ongsiek behauptet sich trotz Zeitstrafe
In der Klasse X30 Junioren deutete sich bereits im Zeittraining ein spannender Schlagabtausch an. Max Ongsiek sicherte sich mit einer Bestzeit von 46,059 Sekunden denkbar knapp die Pole-Position vor Lenn Göckmann und Max Wuller. Die ersten sechs Fahrer trennten weniger als zwei Zehntelsekunden – beste Voraussetzungen für zwei packende Rennen im größten Starterfeld des Wochenendes.
Im ersten Wertungslauf bestätigte Ongsiek seine starke Form und setzte sich mit einem Vorsprung von gut drei Sekunden gegen Leonard Utsch und David Bangert durch. Hinter dem Spitzentrio sorgten mehrere Zeitstrafen und Wertungsausschlüsse für Veränderungen im Klassement, ohne jedoch Einfluss auf den Laufsieg zu nehmen.
Im zweiten Rennen entwickelte sich erneut ein spannender Kampf an der Spitze. Zwar überquerte Ongsiek zunächst als Erster die Ziellinie, erhielt jedoch aufgrund eines Fehlstarts eine Zeitstrafe von fünf Sekunden und fiel dadurch auf Rang drei zurück. Davon profitierten Lenn Göckmann und Leonard Utsch, die den Doppelsieg unter sich ausmachten und das Rennen mit lediglich 0,283 Sekunden Abstand beendeten.
Trotz der Zeitstrafe reichte Max Ongsiek die Kombination aus Laufsieg und drittem Platz zum Gesamterfolg. Mit 41 Punkten sicherte er sich knapp den Tagessieg vor Leonard Utsch, der mit konstant starken Leistungen nur einen Zähler dahinter lag. Den dritten Platz der Tageswertung belegte Lenn Göckmann, der seinen Sieg im zweiten Rennen mit einem starken Schlussspurt perfekt machte.
Tageswertung X30 Junior:
- Max Ongsiek | 41 Punkte
- Leonard Utsch | 40 Punkte
- Lenn Göckmann | 25 Punkte
- Andrew Frank | 20 Punkte
- Fabian Warken | 19 Punkte
Rotax Junioren: Lina Greif belohnt sich mit dem Tagessieg
In der Klasse Rotax Junioren präsentierte sich das Feld bereits im Zeittraining äußerst ausgeglichen. Henry Wilholt setzte sich mit einer Bestzeit von 47,759 Sekunden knapp gegen Lina Greif und Nick Giebelhaus durch. Zwischen den ersten vier Fahrern lagen lediglich 0,134 Sekunden – beste Voraussetzungen für zwei spannende Wertungsläufe.
Im ersten Rennen bestätigte Wilholt seine starke Qualifying-Leistung und fuhr zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Lina Greif behauptete sich im Kampf um Rang zwei vor Oskar Kutsch, während das Verfolgerfeld bis zum Rennende eng beisammenlag. Der zweite Lauf brachte anschließend einen Führungswechsel: Oskar Luis Fikara setzte sich in einem packenden Finale mit nur 0,365 Sekunden Vorsprung gegen Greif durch. Nick Giebelhaus komplettierte das Podium, während Polesetter Wilholt nach einer Zeitstrafe auf Rang sechs zurückfiel.
Dank zweier konstant starker zweiter Plätze sicherte sich Lina Greif schließlich den Tagessieg und bewies einmal mehr ihre Konstanz über das gesamte Rennwochenende. Punktgleich mit Henry Wilholt belegte Oskar Luis Fikara Rang drei der Tageswertung, während Wilholt aufgrund seines besseren Ergebnis im Zeittraining den zweiten Platz zugesprochen bekam.
Tageswertung Rotax Junior:
- Lina Greif | 40 Punkte
- Henry Wilholt | 35 Punkte
- Oskar Luis Fikara | 35 Punkte
- Nick Giebelhaus | 27 Punkte
- Finn Ade | 26 Punkte
X30 Senioren: Luka Koullen bleibt das Maß der Dinge
Mit 14 Teilnehmern stellte die Klasse X30 Senioren das zweitgrößte Starterfeld des Wochenendes und bot damit beste Voraussetzungen für packenden Kartsport auf dem Vogelsbergring.
Luka Koullen knüpfte dabei nahtlos an seine starke Form der vergangenen Wochen an. Nach seinem Doppelsieg beim zweiten Saisonlauf in Schaafheim sicherte sich der Pilot von RMW Motorsport auch in Wittgenborn die Pole-Position und legte damit den Grundstein für ein weiteres perfektes Rennwochenende.
Im ersten Wertungslauf setzte sich Koullen früh an die Spitze des Feldes und kontrollierte das Rennen souverän bis ins Ziel. Mit etwas mehr als zwei Sekunden Vorsprung verwies er Linus Koch und Fabian Grambke trotz einer SLOW Phase inmitten des Rennens auf die weiteren Podiumsplätze. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die weiteren Top-Platzierungen, während mehrere Zeitstrafen das Klassement im Mittelfeld noch beeinflussten.
Auch im zweiten Rennen ließ Koullen keinerlei Zweifel an seiner aktuellen Dominanz aufkommen. Mit der schnellsten Rennrunde und einem Vorsprung von über neun Sekunden feierte er einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Fabian Grambke behauptete sich auf Rang zwei vor Finn Schnitzler und komplettierte damit ein starkes Wochenende für das Team Beule Kart / Sodi Germany.
Mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern sicherte sich Luka Koullen den nächsten Doppelsieg in Folge und baute seine Erfolgsserie eindrucksvoll aus. Fabian Grambke belegte als konstantester Verfolger Rang zwei der Tageswertung, während Linus Koch das Podium auf dem dritten Platz komplettierte.
Tageswertung X30 Senior:
- Luka Koullen | 50 Punkte
- Fabian Grambke | 36 Punkte
- Linus Koch | 29 Punkte
- Finn Schnitzler | 29 Punkte
- Adrian Toni Bürger | 23 Punkte
Rotax Senioren: Adrian Röhr feiert den nächsten Doppelsieg
Mit 13 Teilnehmern stellte die Klasse Rotax Senioren das drittgrößte Fahrerfeld des Wochenendes und bot den Zuschauern auf dem Vogelsbergring erneut hochklassigen Kartsport. Bereits im Zeittraining setzte Tim Steege mit einer Bestzeit von 46,309 Sekunden die schnellste Runde. Adrian Röhr folgte mit nur 0,134 Sekunden Rückstand auf Rang zwei, während auch Kirill Kratz und Phil Wiedersporn den Anschluss zur Spitze hielten – die ersten sechs Fahrer lagen innerhalb von weniger als einer halben Sekunde.
Im ersten Wertungslauf übernahm Adrian Röhr das Kommando und ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit einem Vorsprung von mehr als fünf Sekunden sicherte er sich den Sieg vor Kirill Kratz und Phil Wiedersporn. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die weiteren Platzierungen, bei dem mehrere Fahrer nur durch wenige Zehntelsekunden getrennt waren.
Auch im zweiten Rennen präsentierte sich Röhr in bestechender Form. Er kontrollierte das Geschehen an der Spitze und feierte seinen zweiten Laufsieg des Tages. Erneut belegten Kirill Kratz und Phil Wiedersporn die weiteren Podiumsplätze und machten damit den Dreifacherfolg der Spitzengruppe perfekt.
Mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern sicherte sich Adrian Röhr souverän den Tagessieg vor Kirill Kratz und Phil Wiedersporn. Das Trio prägte das Renngeschehen über das gesamte Wochenende und setzte sich in beiden Wertungsläufen deutlich vom restlichen Feld ab.
Tageswertung Rotax Senior:
- Adrian Röhr | 50 Punkte
- Kirill Kratz | 40 Punkte
- Phil Wiedersporn| 32 Punkte
- Lirim Sefedini | 26 Punkte
- Leon Faber | 19 Punkte
KZ2 & KZ2 Gentlemen: Spannende Duelle in beiden Schaltkart-Klassen
Die leistungsstarken Schaltkarts der Klassen KZ2 und KZ2-Gentlemen gingen auch auf dem Vogelsbergring wieder gemeinsam auf die Strecke und sorgten mit ihren beeindruckenden Fahrleistungen für einen würdigen Abschluss des Rennwochenendes. Im Zeittraining setzte Tobias Grübel aus der KZ2-Gentlemen-Klasse die absolute Bestzeit des Feldes. In der KZ2 sicherte sich Timo Korell die schnellste Rundenzeit der Klasse vor Mirko Fangacci.
Im ersten Wertungslauf ließ Korell in der KZ2 nichts anbrennen und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Fangacci. In der KZ2-Gentlemen-Kategorie setzte sich Tobias Grübel in einem engen Duell mit lediglich 1,156 Sekunden Vorsprung gegen Ronny Moritz durch. Michael Gölz komplettierte das Podium, während Mark Fischbach das Rennen vorzeitig beenden musste.
Auch im zweiten Rennen behauptete Korell seine Spitzenposition und machte mit einem weiteren Laufsieg den perfekten Renntag in der KZ2 perfekt. Bei den KZ2-Gentlemen drehte Ronny Moritz den Spieß um und revanchierte sich mit einem knappen Sieg vor Tobias Grübel. Mark Fischbach kämpfte sich nach seinem Ausfall im ersten Rennen zurück und belegte Rang drei, während Mario Riedel das Rennen vorzeitig beenden musste.
In der Tageswertung blieb Timo Korell mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern ungeschlagen und sicherte sich souverän den Tagessieg in der KZ2 vor Mirko Fangacci. In der KZ2-Gentlemen-Wertung lieferten sich Tobias Grübel und Ronny Moritz ein Duell auf Augenhöhe und beendeten das Wochenende punktgleich mit jeweils 45 Zählern. Dank seines besseren Zeittrainings entschied Tobias Grübel die Tageswertung knapp für sich, während Ronny Moritz Rang zwei belegte. Michael Gölz komplettierte das Podium der Gentlemen-Klasse.
Tageswertung KZ2:
- Timo Korell | 50 Punkte
- Mirko Fangacci | 40 Punkte
Tageswertung KZ2-Gentlemen:
- Tobias Grübel | 45 Punkte
- Ronny Moritz | 45 Punkte
- Michael Gölz | 29 Punkte
- Mark Fischbach | 16 Punkte
- Mario Riedel | 13 Punkte
Zum vierten Lauf der Saison reist der Westdeutsche ADAC Kart Cup bereits am 26.07.2026 zum Erftlandring in Kerpen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wakc.de


