16. August 2018, 8:00 | Autor: Rosam Motorsport

Am vergangenen Wochenende startete Max Rosam beim vorletzten Lauf des Westdeutschen ADAC Kart Cup in Schaafheim.

Bei gutem Wetter am Sonntag trat der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen gegen acht andere Fahrer in der Klasse OK-Junior an. Im Zeittraining belegte er einen eher enttäuschenden fünften Platz. „Der Zündkerzenstecker sprang ein paar Mal ab. Dies zwang mich dazu anzuhalten und verhinderte eine noch bessere Zeit zu fahren.“ erklärte er die Probleme.

Bei Rennfreigabe des ersten Rennens konnte sich Max direkt auf den dritten Platz verbessern. Kurze Zeit später konnte er seinen Vordermann auf dem Weg zur ersten Kurve ausbremsen und sich so den zweiten Platz sichern. Dem Führenden konnte er zwar folgen, aber für einen Angriff war er nicht nah genug dran. Am Ende überquerte er als Zweiter die Ziellinie.
Nach dem Rennen entschied sich Max noch eine kleine Änderung am Setup des Karts vorzunehmen, um noch konkurrenzfähiger zu sein.

Das dies die richtige Entscheidung war, bewies er direkt beim Start des zweiten Rennens.
„Zwischen den Kurven fünf und sechs konnte ich mich neben den Führenden setzen und ihn überholen.“ erzählte er nach dem Rennen.
Von da an konnte Max das Rennen von vorne bestimmen. Seine Führung war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, obwohl seine Gegner direkt in seinem Windschatten hingen.
Platz eins war der Lohn für das zweite Rennen. „Die Setup-Änderung war der Schlüssel zum Sieg.“ sagte er überzeugt.
Am Tagesende belegte Max den zweiten Rang, aufgrund der schlechteren Startposition.

In zwei Wochen geht es für ihn zum letzten Lauf der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft im belgischen Genk. Dort will er wieder eine gute Platzierung einfahren und seinen Punktestand verbessern.