11. Mai 2017, 19:33 | Autor: Rosam Motorsport

Am ersten Mai-Wochenende fand er zweite Lauf des WAKC in Liedolsheim statt. Für Max galt es sich schnell an eine neue Strecke zu gewöhnen. Im Laufe des trockenen Samstags konnte sich Max steigern und schnell die Zeiten der Spitzengruppe mitfahren.

Der Sonntag bot komplett andere Bedingungen und neue Herausforderungen. Das freie Training und das Zeittraining wurden auf einem nassen Asphaltband ausgetragen.

In beiden Sessions konnte sich Max deutlich die erste Position in seiner Klasse sichern. Neben den X30 Junioren fuhr noch Teilnehmer anderer Klassen mit, so startete Max als Dritter in das erste Rennen.

Nachdem die Strecke über die Mittagspause abtrocknete, setzte im Vorstartbereich zu Rennen eins erneut Regen ein. Der Rennleiter entschied das auf Regenreifen umgerüstet werden darf.

Alle entschieden sich dafür, bis auf den Fahrer der direkt vor Max startete. Als das Rennen freigegeben wurde kam der Slickbereifte Teilnehmer nicht vom Fleck und Max fiel bis zur ersten Kurve auf Platz vier zurück.

Schnell konnte er sich an den Führenden heranfahren und ihn unter Druck setzen. „In der Zielkurve kam ich etwas zu weit raus und auf dem Randstein drehte ich mich.“ gab er nach dem Rennen Auskunft. Max musste das ganze Feld passieren lassen, da zu diesem Zeitpunkt alle noch nah beieinander waren. Einige Runden hatte er noch Zeit um sich nach vorn zu fahren. Mit sehenswerten Überholmanövern konnte er sich Platz für Platz verbessern. Am Ende kreuzte er als Fünfter seiner Klasse die Ziellinie.

Das zweite Rennen fand unter trockenen Bedingungen statt. Max nahm dieses vom sechsten Startplatz aus in Angriff und er konnte sich direkt um einen Platz verbessern. Der führende Fahrer, der nicht in Max‘ Klasse fuhr, schien das Feld aufzuhalten. Max nutzte jede Gelegenheit um sich weiter nach vorn zu fahren. Schnell konnte er sich an die Spitze des X30-Feldes setzen und auch den Fahrer der anderen Klasse kassierte Max in Windeseile. Er überholte ihn beim Anbremsen im Infield und so konnte er sich etwas von seinen Verfolgern absetzen. Seinen Vorsprung behielt er bis zum Zielstrich und damit konnte er seinen ersten Sieg in diesem Jahr einfahren.

Am Tagesende reichte es für Max zum zweiten Gesamtrang. „Der Dreher ärgert mich. Aber sonst war es ein gutes Wochenende, mit Pole und einem Sieg.“ freute er sich vor der Siegerehrung. Weiter geht es für Max Ende Mai beim dritten Lauf des WAKC in Wittgenborn.