24. August 2017, 19:13 | Autor: Rosam Motorsport

Max Rosam aus Taunusstein konnte im vorletzten Rennen des WAKC in Schaafheim den nächsten Tagessieg in seiner Klasse X30 Junior einfahren. Genau ein Jahr nachdem er am gleichen Rennort seinen ersten Titel im WAKC einfahren konnte, kehrte er zu alter Stärke zurück.

Im Zeittraining sicherte sich der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen die Bestzeit und unterstrich damit seine Ambitionen für die zwei anstehenden Rennen.

Seine Pole Position konnte er bei Startfreigabe des ersten Rennens direkt in eine Führung umwandeln. Während sich das Feld hinter ihm sortierte, konnte Max einige Kartlängen zwischen sich und dem Zweitplatzierten bringen. Im Laufe des Rennens, welches er von der Spitze aus kontrollierte, baute er seinen Vorsprung sukzessive aus. Das Rennen fuhr er sicher auf Platz eins nach Hause.

Das zweite Rennen sollte deutlich an Spannung zulegen. Erneut ging er von der besten Startposition ins Rennen. Nachdem die Ampeln erloschen konnte er zunächst seine Position gegen einen aggressiven Gegner verteidigen. „In Kurve drei habe ich einen Schlag von hinten bekommen und ich konnte meine Rennlinie nicht halten.“, dadurch fiel er auf den dritten Rang zurück. Max blieb seinen Vordermännern auf den Fersen.

Zur Rennhalbzeit setzte sich das Mitglied des MSC Wolfhagen vor Kurve zwei innen neben seinen Gegner und eroberte sich so Platz zwei zurück. Auf den Führenden hatte er schnell aufgeschlossen. Max folgte seinem Gegner um den Kurs und positionierte sich für einen Angriff. Zwei Runden vor Schluss setzte er sich Eingangs der Start-Ziel-Geraden neben den Führenden und beide fuhren nebeneinander durch den schnellen Linksknick. Max befand sich in der besseren Position und so konnte er sich die Führung zurück holen. Sofort setzte er sich ab und unter dem Jubel der Zuschauer sah er als Erster die Zielflagge.

„Das war das beste Rennen, dass ich je gefahren bin“, freute er sich nach der Ankunft im Fahrerlager. „Das Ziel ist jetzt in zwei Wochen den Titel einzufahren“, blickt er optimistisch auf das Saisonfinale, welches am ersten Septemberwochenende in Wittgenborn stattfindet.