Sonniges OAKC-Auslandsgastspiel in Cheb

2. September 2016, 22:23 | Autor: Fast-Media - Luca Köster
Sonniges OAKC-Auslandsgastspiel in Cheb

Auf ein erfolgreiches Rennwochenende blicken die Veranstalter des Ostdeutschen ADAC Kart Cup zurück. Im tschechischen Cheb gastierte die Regionalserie zur vorletzten Station ihres diesjährigen Rennkalenders. Insgesamt 82 Fahrerinnen und Fahrer versammelten sich auf der Kartbahn nahe der deutschen Grenze und lieferten sich packende Rennen. Für zweigeteiltes Flair sorgte auch wieder die K-Wagen Classic Trophy.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen nahe der 35 Grad-Marke machten die Geschehnisse am vergangenen Wochenende auf der Kartbahn im tschechischen Cheb zu einer wahren Hitzeschlacht. Fahrer sowie Helfer neben der Strecke kamen ins Schwitzen und erlebten bei hochsommerlichen Rahmenbedingungen ein spannendes Kartsport-Event. Der hochmoderne 1.202 Meter lange Kurs lieferte die perfekte Grundlage für hochkarätiges Racing und brachte interessante Duelle hervor.

Bambini light: Matthew Huhn rast zum Sieg

Die Jüngsten des Wochenendes stellten ihr Können im Bambini light-Klassement unter Beweis. Beste Voraussetzungen schuf sich dabei Leon Bauchmüller (Bendingbostel). Der Niedersachse zeigte sich von den äußeren Umständen im Hitzekessel unbeirrt und sicherte sich im Zeittraining mit beeindruckendem Vorsprung von knapp sechs Zehntelsekunden auf seinen nächsten Verfolger Matthew Huhn (Biederitz/Meier Motorsport) die Pole-Position.

Auch im ersten Rennen war Bauchmüller nicht zu schlagen und raste als deutlicher Sieger vor Ole Eisenschmidt über die Ziellinie. Eine Überraschung folgte daraufhin im zweiten Wertungslauf. Nach einer Kollision fiel Polesetter Leon Bauchmüller aus und gab somit das Zepter an Matthew Huhn ab. Der Youngster siegte vor Leon Taylor Primm (Großschirma/Meier Motorsport) auf Position zwei.

Tageswertung Bambini light
1. Matthew Huhn (35 Punkte)
2. Leon Taylor Primm (34 Punkte)
3. Leon Bauchmüller (20 Punkte)

Bambini: Simon Connor Primm gibt den Ton an

Zusammen mit den Bambini light starteten fünf ungedrosselte Bambini-Piloten ins Rennen. In Bestform präsentierte sich dabei Simon Connor Primm (Großschirma/Meier Motorsport). Der Parolin-Fahrer gewann das Zeittraining und ließ sich auch in den darauffolgenden Rennen nicht von seiner Siegesfahrt abhalten. Der Meier Motorsport-Schützling feierte nach zwei spannenden Läufen einen Doppelsieg und stand somit am Abend ganz oben auf dem Podest.

Im ersten Rennen trennten Primm und seine direkten Verfolger Piet Matthes (Siebenlehn/Meier Motorsport) und Mika König (Neuenhagen/TB Motorsport) bei der Zieldurchfahrt nur Sekundenbruchteile. Im zweiten Durchlauf schaffte es König sogar auf die zweite Position nach vorne und hatte dabei Stanley Conrad (Belgershain/Team NKS) im Schlepptau.

Tageswertung Bambini
1. Simon Connor Primm (40 Punkte)
2. Mika König (34 Punkte)
3. Piet Matthes (33 Punkte)

X30 Junior: Paul Herbst mit Zweifachsieg

Insgesamt fünf Nachwuchsrennfahrer duellierten sich bei den X30 Junioren. Die aussichtsreiche Startposition sicherte sich dabei Paul Herbst (Dresden/TB Motorsport) bereits im Qualifying. In seiner schnellsten Runde fuhr er knapp eine Zehntelsekunde schneller als Alexander Richter (Dresden/Team NKS) und setzte sich somit auf die Pole-Position für den ersten Rennlauf. Auch dort knüpfte Herbst an seine Vorstellung an und raste als Erster vor Marc Elter (Landsberg/DS Corso) und Richter in das Ziel. Am Kräfteverhältnis an der Spitze änderte sich im Anschluss in Rennen zwei nichts mehr. Erneut lieferte Paul Herbst eine fehlerfreie Performance ab und überquerte vor Elter und DR-Pilot Alexander Richter nach 15 Runden Renndistanz die Ziellinie als Sieger.

Zusammen mit den X30 Junioren gingen auch ein OK Junior-Fahrer sowie zwei X30 Senior-Racer an den Start. Als OK-Solist stand Niels Tröger (TB Motorsport) somit schon Vorab als Gewinner fest. Bei den Senioren setzte sich in beiden Rennen Christopher Röhner (Mülsen) vor Fabian Schulze (Riesa) durch.

Tageswertung X30 Junioren
1. Paul Herbst (40 Punkte)
2. Marc Elter (36 Punkte)
3. Alexander Richter (32 Punkte)

KZ2: Thomas Dehnel auf Siegeszug

Mit acht Teilnehmern war die Schaltkart-Kategorie in Cheb am stärksten besetzt. Thomas Dehnel manövrierte sein Renngerät dabei mit deutlichem Vorsprung vor Maximilian Paul (Dresden/Team NKS) als Schnellster über den Kurs und startete somit mit erfolgsversprechenden Aussichten in den ersten Wertungslauf.

Dort ging daraufhin ebenfalls kein Weg an Dehnel vorbei. Mit Rennbestzeit raste der Getriebekart-Pilot als Sieger vor Paul und Christoph Schleßiger (Dresden/CRG Deutschland) über den Zielstrich und sicherte sich die maximale Punkteausbeute. Im zweiten Rennen legte Youngster Maximilian Paul allerdings nach. Diesmal gab er die Pace vor und verwies Thomas Dehnel auf die zweite Position. Schleßiger setzte seine Vorstellung aus dem ersten Lauf fort und klassierte sich erneut auf Rang drei.

Tageswertung KZ2
1. Thomas Dehnel (38 Punkte)
2. Maximilian Paul (38 Punkte)
3. Christoph Schleßiger (32 Punkte)

KZ2 Gentlemen: Erik Haubold setzt sich durch

Neben den KZ2 reichten auch sieben Gentlemen-Fahrer ihre Nennung für das Event in Cheb ein. Erik Haubold (Nossen/Team NKS) gab dabei im Zeittraining Vollgas und setzte sich vor Markus Pschick an die Spitze des Klassements. Der erste Wertungslauf stand daraufhin auch ganz im Zeichen des schnellen DR-Piloten Haubold. Der Nossener siegte vor Friedrich Neef und Pschick.

Im zweiten Durchgang folgte allerdings ein Schlagabtausch. Gaststarter Neef übernahm die Führung und raste nach 17 gefahrenen Runden mit respektablem Vorsprung als strahlender Sieger in das Ziel. Erik Haubold platzierte sich als Zweiter vor Markus Pschick auf der dritten Position.

Tageswertung KZ2 Gentlemen
1. Erik Haubold (38 Punkte)
2. Friedrich Neef (38 Punkte)
3. Markus Pschick (32 Punkte)

Mit von der Partie war wieder einmal die K-Wagen Classic Trophy. Insgesamt 34 historische Karts gingen in den Klassen 50ccm, 150ccm, Hochrad, Youngtimer und Youngtimer getriebelos an den Start und kämpften in zwei Wertungsprüfungen um die konstantesten Rundenzeiten.

Noch haben es die Fahrerinnen und Fahrer des Ostdeutschen ADAC Kart Cup nicht geschafft. Die letzte Station im Rennkalender wartet in knapp zwei Wochen im bayerischen Wackersdorf. Zusammen mit dem überregionalen ADAC Kart Cup und dem Süddeutschen ADAC Kart Cup startet die Regionalserie dann in ihre letzte Rennveranstaltung. Nur eine Woche vor dem Finale des ADAC Kart Masters verspricht das Event voll besetzte Starterfelder und spannenden Kartsport auf einer der modernsten Kartbahnen Europas.

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