16. Oktober 2014, 15:59 | Autor: Niklas Koch

Der 13-jährige Kartfahrer Niklas Koch wurde beim ADAC Kart-Bundesendlauf in Templin Opfer „unglücklicher Umstände“. In der am stärksten besetzten Klasse der X30 Junioren peilte der junge Crumstädter eine Top Ten Platzierung unter den 27 Startern an.

Das Qualifying, welches am späten Samstag-Nachmittag auf nasser Piste ausgetragen wurde, beendete Koch auf Platz 13. Ein Platz unter den ersten zehn wurde auch von seinem Team SRT-Racing als absolut realistisch angesehen. Am Sonntagmorgen fand ebenfalls unter nassen Bedingungen das Wurm Up statt. Platz 7 von Niklas unterstrich die Ambitionen auf einen Platz im ersten Drittel.

Das Rennen wurde dann auf trockener Piste gestartet. Beim Start konnte der ADAC- Förderpilot seine Position bis zur ersten Spitzkehre halten. Durch einen Stoß von hinten auf das Kart musste Niklas Koch dann aber die Piste verlassen und konnte sich erst am Ende des Feldes wieder einreihen. Bis zum Ziel arbeitete sich der Nachwuchspilot dann wieder um neun Plätze bis auf Rang 17 nach vorne.

So sollte wenigstens im zweiten Rennen des Tages die Top Ten für Niklas Koch erreicht werden. Koch legte einen „traumhaften Start hin“, so die Jungs vom SRT-Team. Nach der ersten Runde befand sich Niklas Koch schon auf Platz 13, als zwei vor ihm fahrende Konkurrenten kollidierten und Niklas auf die nasse Wiese ausweichen musste. Das Kart rutsche ohne Grip bis an die Streckenbegrenzung und Niklas konnte sich wieder nur als Vorletzter einreihen und dem Feld hinterhereilen. Die Rundenzeiten waren wieder einmal Top – nur 0,3 Sekunden hinter dem Siegfahrer, dennoch nur Platz 24. Insgesamt reichte es dann für die Gesamtwertung nur für den 21. Platz.

Insofern war es ein enttäuschendes Wochenende für Niklas, das aber symptomatisch für die ganze Saison war. Fahrfehler musste sich Niklas in dieser Saison praktisch keinen vorwerfen lassen. Immer wieder wurde der Crumstädter unverschuldet um die Früchte seiner Leistungen gebracht.

Mit dem ADAC Bundesendlauf ist die Saison für Niklas in diesem Jahr beendet und der Blick wird schon auf 2015 gerichtet: Dann steigt Niklas in die höchste deutsche Serie auf – dem ADAC Kart Masters.