22. Oktober 2014, 23:34 | Autor: Emil Sawan Montag

Der diesjährige ADAC Kart Bundesendlauf fand auf dem Templiner Ring etwa 80 Kilometer nördlich von Berlin statt. Die besten Kartfahrer aus den vier ADAC-Regionalserien kämpften bei wechselhaften Bedingungen um die Krone des traditionellen Showdowns. Lokalmatador Emil Sawan Montag war auch mit bei der Partie und galt auf seiner Hausstrecke als Titelfavorit. Umso größer waren die Erwartungen, dass der ADAC Berlin-Brandenburg Förderpilot vor heimischem Publikum gewinnt.

Während der freien Trainings am Freitag und Samstag fuhr Emil sowohl bei trockenen als auch regnerischen Bedingungen die Spitzenzeiten. Dies bestätigte sich direkt im Zeittraining am Samstagabend. Emil fuhr auf nasser Fahrbahn eine Bestzeit nach der anderen und deklassierte seine Konkurrenz mit fast 4 Zehntelsekunden Vorsprung zum Zweitplatzierten!

Die Rennen am Sonntag fanden bei sonnigem Wetter statt. Auch hier musste sich der Schüler der John F. Kennedy Schule Berlin nicht verstecken. Der Start in den ersten Wertungslauf gelang Emil mit Bravur. Schon nach wenigen Runden hatte er einen beachtlichen Abstand zu seinen Verfolgern. Diesen Vorsprung baute er über die 17 Runden Renndistanz immer weiter aus. Sawan Montag gewann schließlich mit beeindruckenden 5 Sekunden Abstand.

Das Finale gestaltete sich ähnlich dem ersten Lauf. Emil gelang erneut ein toller Start und er konnte sich wieder vom Feld absetzen. Der Deutsch-Amerikaner behielt einen respektablen Abstand zu seinen Mitstreitern; Er hatte wie schon das ganze Wochenende seine Konkurrenten je nach Belieben im Griff. Mit 1,5 Sekunden Vorsprung jubelte Emil bei einem Zieleinlauf der ganz besonderen Art: ein Feuerwerk fügte dem Bundesendlaufsieg ein besonderes Highlight hinzu. Bei der anschließenden Siegerehrung durfte Emil seine beiden Startzielsiege mit einer Sektdusche krönen.

„Ich hatte ein unglaubliches Wochenende! Ich möchte mich bei meiner Familie, meinen Mechanikern, SAM Racing und RL-Competition für die fantastische Unterstützung bedanken. Ein Dank geht auch an den ADAC Berlin-Brandenburg, die MSG Eberswalde und dem Templiner Ring für die tolle Organisation und die vielen Glückwünsche. Ich hätte mir keine bessere Kulisse für meinen ersten Bundesendlaufsieg wünschen können!“ so Emil vor seiner kurzen Heimreise zurück in die Hauptstadt.