14. Oktober 2015, 18:40 | Autor: Dieter Wolff

Die Breitwangbahn in Bopfingen war bis dahin ein weißer Fleck für die Mach1 Piloten von DS Kartsport. Schon eine Woche vor dem Bundesendlauf trainierte das Team dort, um Erkenntnisse zu gewinnen und ein gutes Setup zu finden. Erwartungsgemäß waren die süddeutschen Fahrer des SAKC in den Freitagstrainings sehr stark, aber von Runde zu Runde steigerten sich die Rheinländer, um schließlich in einigen Klassen sogar zu dominieren.

Dies insbesondere bei den Bambini, wo neben dem Titelverteidiger Miroslaw Kravchenko mit Niklas Kalus ein weiterer starker Fahrer antrat. Das Zeittraining sah dann Miro auf der Pole, für Niklas reichte es zu einem Platz in der sechsten Startreihe. Beide Rennen konnte Miroslaw nach spannenden Positionskämpfen souverän für sich entscheiden und wurde damit erneut Champion des Bundesendlaufs. Niklas Kalus konnte in seinem ersten Bambinijahr noch nicht ganz an die Spitze fahren, schloss die Veranstaltung aber dennoch mit einem guten Platz im Mittelfeld ab. Arthur Tohum war bei den Bambini light in den freien Trainings noch ganz vorne dabei und fuhr die schnellsten Zeiten. Im Zeittraining fiel er nach einem taktischen Fehler weit zurück, doch kämpfte er sich in den beiden Rennen wieder zurück und stieg als Drittplatzierter des Bundesendlaufes sogar noch auf das Podium.

Mark Wolff, der in der stark besetzten X30 Senior Klasse startete, konnte sich im Zeittraining unter den ersten Zehn platzieren und überzeugte durch zwei starke Rennen, die Ihm schließlich als Fünftplatzierten im Gesamtergebnis eine der begehrten Trophäen einbrachte. Leider war das Feld der Rotax Senioren nicht so zahlreich besetzt, doch dies schmälert die starke Leistung des Rotax Max Senioren Alex Schneider nicht. Souverän bestätigte er seine starke Form, gewann Zeittraining und beide Rennen mit einer überzeugenden Vorstellung und wurde Champion des Bundesendlaufs.

Teamchef Detlef Schulz: „Wir haben hier bewiesen, dass wir auch auf für uns neuen Strecken erfolgreich sein können. Das zeugt von der Stärke unserer neuen Mach1 Chassis, aber natürlich auch vom Können unserer Piloten und Mechaniker. Mit zwei Champions und insgesamt fünf Pokalen fahren wir zufrieden nach Hause. Noch ist es zu früh für ein Resümee, aber wir sind auf dem richtigen Weg zu einer sehr guten Rennperformance für 2016.“