TR Motorsport feiert Bundesendlauf-Sieg in Kerpen

10. Oktober 2016, 21:25 | Autor: Fast-Media - Luca Köster
TR Motorsport feiert Bundesendlauf-Sieg in Kerpen

Einen tollen Abschluss der Kartsport-Saison 2016 erlebte das TR Motorsport Team am vergangenen Wochenende in Kerpen. Die Mannschaft aus Lahr ging beim traditionellen ADAC Kart Bundesendlauf an den Start und stellte sich dabei dem Wettbewerb mit den besten Piloten aus den vier deutschen Regionalserien. Fünf der insgesamt 105 Fahrerinnen und Fahrer kämpften unter TR-Bewerbung und zogen dabei die Blicke auf sich. Für besonders großen Jubel sorgte Miroslaw Kravchenko mit einem Laufsieg bei den X30 Junioren und Gesamtrang zwei im ADAC Kart Cup.

Am zurückliegenden Wochenende war für Motorsport-Fans auf dem Erftlandring in Kerpen wieder einiges geboten. Zahlreiche Zuschauer pilgerten bei bestem Herbstwetter zur Geburtsstätte vieler namhafter Rennfahrer und ließen sich die Rennaction auf dem 1.107 Meter langen Kurs nicht nehmen. 105 Teilnehmer traten in neun ausgeschriebenen Klassen gegeneinander an und lieferten sich auf der Strecke packende Fights. Die TR Motorsport-Schützlinge setzten sich dabei gut in Szene und zeigten sich zum Saisonende in bester Verfassung.

Sehr stark besetzt präsentierte sich in Kerpen die Bambini-Kategorie. 29 Nachwuchspiloten griffen auf der anspruchsvollen Rennstrecke in Nordrhein-Westfalen ins Lenkrad und schenkten sich in eindrucksvollen Positionskämpfen keinen Meter. Lukas De Giuli mischte dabei ganz vorne mit. Als Siebter nach dem Zeittraining sicherte sich der Youngster eine aussichtsreiche Startposition für die Heats, in denen er noch weiter aufdrehte. Als Dritter respektive Sechster kam Lukas in das Ziel und schob sich so auf Platz drei im Zwischenklassement nach oben. Im ersten Rennen rutschte der Griesinger auf Platz acht, griff daraufhin im zweiten Wertungslauf wieder an und raste letztlich als toller Fünfter über die Ziellinie.

Daniel Gregor unterstrich sein Können mit einem guten Aufwärtstrend. Im ersten Rennen als 20. noch im hinteren Mittelfeld unterwegs, drehte der Jesolo-Pilot im zweiten Durchgang richtig auf und würde nach zwölf Runden Renndistanz als Achter innerhalb der hart umkämpften Top-Ten abgewinkt.

Teamkollege Arthur Tohum zeigte sich am vergangenen Wochenende nicht in seiner gewohnten Verfassung. Auf einer seiner Heimstrecken fand der Youngster nicht in seinen Rhythmus und hinkte seiner bisherigen Performance hinterher. Dennoch zeigte Arthur nach Platz 28 im Zeittraining eine erfreuliche Aufholjagd und kam in den Wertungsläufen auf den Plätzen 14 und 20 in das Ziel.

Miroslaw Kravchenko machte sich als Solist bei den X30 Junioren auf die Reise und lieferte eine fehlerfreie Vorstellung ab. Nach Platz fünf im Zeittraining, trumpfte der Krefelder bereits in den Heats auf. Nach den Positionen zwei und vier verbesserte er sich auf Startplatz drei für das erste Finale. Dort ließ der X30-Rookie seinen Kontrahenten keine Chance, übernahm die Führung und fuhr am Ende als strahlender Sieger in das Ziel. Auch im zweiten Durchgang mischte Miroslaw ganz vorne mit und klassierte sich in einem spannenden Rennen als toller Zweiter. Gleichen Platz belegte er am Ende auch im Gesamtklassement des ADAC Kart Cup.

Neuzugang Maximilian Dappert erlebte bei den X30 Senior ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Im Zeittraining guter Vierter, verzeichnete der junge Rennfahrer in den Heats einen Ausfall der ihn auf Position 15 in der Zwischenwertung zurückwarf. Von dort aus preschte er im ersten Rennen bis auf Rang sieben nach vorne. Im zweiten Durchgang mischte er nach Freigabe des Laufes an der Spitze mit und etablierte sich in der Führungsgruppe. Ein technischer Defekt bedeutete für ihn jedoch das vorzeitige Aus.

„Ein guter Saisonabschluss für uns. In allen drei Klassen konnten wir uns überaus konkurrenzfähig zeigen. Insbesondere bei den Junioren hat Miroslaw sein Potenzial unter Beweis gestellt und verdeutlicht, dass mit uns zu rechnen ist. Auch Maximilian war schnell unterwegs und wäre ohne all das Pech ein sicherer Kandidat für die Top-Fünf gewesen. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Leistungsfähigkeit unterstrichen und fühlen uns für das kommende Jahr bestens aufgestellt.“, resümierte Teamchef Rade Trnavac am Abend.

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