30. Mai 2016, 14:00 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Starker Samstag, schwacher Sonntag in Bayern

Auf den Bücker Luca Köster wartete am vergangenen Wochenende der zweite Lauf des ADAC Kart Masters. Im bayerischen Ampfing wollte der Norddeutsche attackieren, erlebte am Ende aber zweitgeteilte Rennen. Am Samstag gehörte er zu den Besten – Sonntag fehlte leider der nötige Speed zu den Top-Ten.

Lange Zeit zum Verschnaufen hatte Luca Köster nicht. Nach seinen guten Ergebnissen während des Auftakts im ADAC Kart Cup, trat er nur wenige Tage später wieder die Reise nach Ampfing an. Der 1.063 Meter lange Schweppermannring war Austragungsort des ADAC Kart Masters. 176 Fahrer gingen in der stärksten Kartrennserie Deutschlands an den Start.

Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte Luca schon während der freien Trainings sein Potential, konstant in den Top-Fünf gehörte er zu den Anwärtern auf einen Spitzenplatz bei den X30 Senioren. Zum Qualifying sorgte jedoch das Wetter für Aufregung im Fahrerlager. Starker Regen veränderte die Streckenbedingungen. Luca ließ sich davon aber nicht beeindrucken und wurde Elfter. „Etwas machte sich auf nasser Strecke noch die fehlende Erfahrung bemerkbar“, gestand der Bücker.

Zu den Heats war der Kurs aber wieder trocken und der Fahrer aus dem im-racing Team kämpfte sich gekonnt nach vorne. Als Fünfter und Zehnter verbesserte er sich im Zwischenklassement auf Platz fünf und war am Samstagabend sehr zufrieden: „Heute war ein toller Tag. Mit Rang fünf habe ich eine gute Ausgangsbasis für die morgigen Finals.“

Doch bereits während des Warm-Ups am Sonntagmorgen hinkte der Niedersachse seiner Performance hinterher. „Gerade grübeln wir woran es liegt“, verriet Luca, der auch in diesem Jahr durch das Schmierstoffunternehmen Classic Öl aus Hoya unterstützt wird. Aber auch im ersten Wertungslauf fehlte die nötige Power. Luca rutschte zu Beginn weit ab und lag nur im Mittelfeld. Mit einer starken kämpferischen Leistung ging es aber wieder bis auf Platz elf nach vorne. Im zweiten Lauf stand dann leider nur der 15. Platz zu Buche. „Ich bin etwas ratlos. Wir haben zu Samstag nichts geändert, aber es lief einfach nicht mehr. Das gilt es nun zu analysieren“, fasste Luca frustriert zusammen.

Trotzdem sammelte er weitere wichtige Meisterschaftspunkte und liegt in der Gesamtwertung auf Platz zwölf. Weiter geht es im ADAC Kart Masters in sechs Wochen, dann gastiert das Championat auf dem Erftlandring in Kerpen.