Valier Motorsport kämpft in Oschersleben um Sieg

9. August 2016, 14:50 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Valier Motorsport kämpft in Oschersleben um Sieg

Die Kombination Valier Motorsport, Rexon Motors und Cameron Boedler kommt immer besser in Fahrt. Beim vierten Rennen des ADAC Kart Masters in Oschersleben mischte diese Konstellation an der Spitze der OK Junioren mit und wurde nur durch eine Kollision unfreiwillig gestoppt.

Nur wenige Tage nach der Kart Europameisterschaft im belgischen Genk ging das Münchner Team Valier Motorsport wieder an den Start. Diesmal stand das vierte Rennen des ADAC Kart Masters auf dem Programm. 145 Fahrerinnen und Fahrer traten in der Motorsportarena Oschersleben an. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner Sonnenseite. Nur pünktlich zum Zeittraining der OK Junioren setzte kurzzeitig starker Regen ein.

Cameron Boedler stellte sich darauf aber bestens ein und fuhr auf den hervorragenden zweiten Startplatz. In den späteren Heats auf trockener Strecke nutzte er seine Ausgangsposition und kämpfte sich mit Rang drei und einem Sieg an die Spitze des Feldes. Teamchef Klaus Valier war am Samstagabend höchstzufrieden: „Alle machen gerade einen super Job. Die Rexon-Motoren entwickeln sich sehr gut und sind auch auf einer Höchstgeschwindigkeitsstrecke wie hier in Oschersleben auf einen Top-Niveau. Auch morgen in den Finals ist für uns der Sieg möglich.“

In einem turbulenten ersten Finale entschied Cameron den Start für sich und kämpfte bis kurz vor Rennende um den Sieg. Doch in der letzten Runde wurde er Opfer einer Attacke seines Verfolgers und schied vorzeitig aus. „Das ist wirklich ärgerlich und war unnötig“, schimpfte Klaus Valier. Davon unterkriegen ließ sich der Junior aber nicht und startete hochmotiviert in den zweiten Durchgang. Vom Ende des Feldes verbesserte er sich bis auf Rang 13 und erhielt sogar noch Meisterschaftspunkte.

„Mit dieser Aufholjagd haben wir unsere Möglichkeiten unterstrichen. Ohne den Ausfall hätte das ein erfolgreicher Sonntag werden können. Die Performance unseres Materials passte auf jeden Fall“, zog Valier trotzdem ein positives Fazit.

Weiter geht es für das Team in vier Wochen mit dem vorletzten Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchste deutsche Kartrennserie gastiert dann ebenfalls auf dem 1.018 Meter langen Kurs in der Magdeburger Börde.

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