4. September 2018, 20:55 | Autor: Fast Media - Björn Niemann

Rookie mit viel Pech beim Finale des ADAC Kart Masters

Ein Doppelpack in Wackersdorf wartete in den vergangenen Wochen auf Nachwuchspilot Stanley Conrad. Nach einer erholsamen Sommerpause startete er beim ADAC Kart Cup und dem ADAC Kart Masters in seine letzten Rennen des Jahres. Am Ende war die Stimmung zweigeteilt – 2019 greift der Youngster wieder an.

Eine Woche vor dem großen Finale des ADAC Kart Masters reiste Stanley Conrad bereits in die Oberpfalz. Der Youngster nutzte das Rennen des ADAC Kart Cup zur Vorbereitung und schnupperte in den Finals an den Top-Fünf. Mit Platz sechs lieferte er eine tolle Vorstellung ab und blickte hochmotiviert dem finalen Auftritt entgegen: „Das vergangene Wochenende lief wirklich gut und hat mich nochmals motiviert zu attackieren. Ein erfolgreicher Abschluss wäre ein schönes Ende einer bisher sehr aufregenden Saison“, erklärte der Rookie im Vorhinein.

Zu Jahresbeginn wechselte Stanley aus der Bambini-Klasse zu den X30 Junioren und startete damit in eine neue Ära. Er fand aber schnell in seinen Rhythmus und hatte bei der Saisonhalbzeit in Oschersleben sein bisheriges Highlight. Nach den Heats lag er auf einem starken achten Rang und beendete beide Finals in den Punkterängen.

Beim letzten Schlagabtausch warteten nun nochmals besondere Bedingungen. 163 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start und mussten sich dabei auf wechselhafte Witterungsbedingungen einstellen. Teilweiser Regen sorgte immer wieder für Veränderungen auf der 1.190 Meter langen Strecke in Wackersdorf. Stanley meisterte diese Herausforderung aber mit Bravour und belegte nach den Vorläufen einen tollen elften Rang.

Leider entwickelten sich die Finals am Sonntag nicht wie erhofft. In beiden Rennen schied der Schützling aus dem Team FS-RL Competition vorzeitig aus und war am Abend sichtlich enttäuscht: „Heute war kein guter Tag. Ich wollte mich nochmals toll präsentieren und mit guten Ergebnissen in die Winterpause gehen. Das hat leider nicht geklappt. Zusammenfassend bin ich trotzdem zufrieden mit meinem ersten Junioren-Jahr und freue mich nun auf 2019. Ein großer Dank geht an meine Eltern, meinen Mechaniker und das gesamte Team für die wirklich herausragende Unterstützung.“