5. Juli 2015, 12:40 | Autor: Fast-Media - Melina Schnaudt

Nach seinem gelungenen Einstand in das ADAC Kart Masters, wollte Dennis-Peter Scott auch auf seiner Heimstrecke in Oschersleben überzeugen. Doch in den Rennen lief es nicht wie gewünscht für den Wallenhorster Rookie. Jetzt blickt er gespannt dem zweiten Rennen der Nationen-Weltmeisterschaft in Belgien entgegen.

„Dieses Wochenende vergessen wir besser schnell“, sagte Dennis-Peter Scott am Sonntagabend. Als einer von 187 Teilnehmern reiste der 13-Jährige Nachwuchspilot in die Magdeburger Börde und wollte weitere Punkte in der Meisterschaftswertung sammeln. Mit einem kleinen Rückstand trat der Nachwuchspilot aus dem Team RS Motorsport an. Bei der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft prellte sich der Youngster eine Rippe und legte eine zweiwöchige Zwangspause ein. Doch schon am Freitag fand er wieder Vertrauen und blickte dem Zeittraining gespannt entgegen.

Nach einigen Wetterkapriolen am Samstagmorgen starteten die KF Junioren in ein verregnetes Zeittraining. Für den Mad Croc-Piloten reichte es auf der rutschigen Strecke nur für Rang 18. „Wir haben schon seit gestern ein Problem mit dem Motor und finden derzeitig die Ursache nicht“, erklärte Dennis im Anschluss.

Auch in den Heats fand der junge Rennfahrer nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Mit den Plätzen 16 und 24 sicherte er sich für die Rennen im 27-Mann-starken Feld lediglich Startposition 23 und schaffte es auch nicht sich in den sechzehn Rennrunden vorzukämpfen. Mit Platz 21 im ersten Rennen und einem Ausfall im zweiten beendete Dennis-Peter das Wochenende sehr enttäuscht. „Dieses Wochenende lief es einfach nicht. Wir hatten gleich mehrere Baustellen und haben nicht den richtigen Weg gefunden. Das gilt es nun analysieren“, resümierte der junge Fahrer selbstkritisch, „mein Team und ich müssen die Geschehnisse jetzt analysieren und abhaken, damit es im nächsten Rennen wieder besser läuft.“

Als nächstes geht es für den Youngster ins belgische Genk zur CIK-FIA Academy Trophy (10.-12. Juli). Während er bei seinem internationalen Debut im spanischen Zuera die Finalläufe knapp verpasste, möchte er diese in Belgien auf jeden Fall erreichen.