RL-Competition: Erfolgreicher Auftakt zum ADAC Kart Masters 2016

11. Mai 2016, 12:15 | Autor: Robin Landgraf
RL-Competition: Erfolgreicher Auftakt zum ADAC Kart Masters 2016

Der Saisonstart des ADAC Kart Masters erfolgte auch dieses Jahr auf der Kart Bahn Hahn im Hunsrück. Das RL-Competition Team startete dort mit insgesamt sieben Piloten in drei Klassen.

In der Bambini Klasse stellte Robin Landgraf mit vier Fahrern das zahlenmäßig stärkste Team. Neben Lilly Zug starteten die Marokkaner Suleiman und Sofia Zanfari sowie der Russe Egor Litvinenko. Und auch von den Ergebnissen her präsentierten sich die Jüngsten als das stärkste Team. Im Zeittraining belegte Egor als bester der Truppe Position 2, Lilly folgte auf Platz 13 vor den Marokkanern Sofia und Suleiman auf den Plätzen 16 und 18. Nach den Heats sah das Ergebnis aufgrund von Unfällen von Egor, Lilly und Sofi a nicht mehr ganz so gut aus. Suleiman verbesserte sich auf Position 9 und war am Samstagabend bestplatzierter Pilot vor Lilly, Sofia und Egor auf den Plätzen 14, 15 und 18.

Die beiden Finalläufe wurden dann zu einem auf und ab der Gefühle des Teamchefs. Am Start zu Lauf eins kollidierte Lilly, die von hinten angeschoben wurde, mit Egor und beide schieden aus. Suleiman zeigte ein tolles Rennen und belegte zunächst mit Platz 8 eine für ihn gute Position. Die Freude währte allerdings nicht lange, da er aufgrund eines eingeschobenen Spoilers eine 5 Sekunden Zeitstrafe bekam. Das zweite Rennen war nicht minder turbulent. Diesmal waren es Sofia und Suleiman, die sich gegenseitig von der Bahn räumten. Egor fuhr ein überragendes Rennen und verbesserte sich von Platz 30 auf Platz 8. Die Freude währte allerdings nur kurz, da auch er nach dem Rennen mit einer 5 Sekunden Zeitstrafe belegt wurde.

In der OK Junior Klasse wurde das Team von Marius Zug vertreten. Der Einsatz von Marius stand bis Samstagfrüh auf der Kippe, da er sich bei dem ersten Rennen zur DKM am Vorwochenende bei einem schweren Unfall verletzt hatte. Trotz seiner Blessuren bestritt er das Rennen um Punkte für die Meisterschaft zu sichern. Und er sicherte viele Meisterschaftspunkte. Nach den Heats belegte Marius einen tollen dritten Platz. Im ersten Rennen sicherte er sich dann mit dem ersten Podiumserfolg des Jahres ebenfalls Platz 3. Im zweiten Lauf verbesserte sich Marius sogar nochmals um eine Position auf Platz 2.

Patrick Geissler und Timo Hochwind starteten in der X30 Senior Klasse. Nach den Heats sah es mit den Positionen 11 und 12 zunächst recht gut aus für die beiden, ehe Timo für den zweiten Heat aufgrund eines nicht mehr homologierten Plastikteils disqualifiziert wurde.

Patrick war nunmehr in der besseren Ausgangsposition und er nutzte diese auch. Mit Platz 8 belegte er in seinem ersten Rennen in diesem Jahr und seinem ersten Senior Rennen überhaupt direkt einen souveränen Top 10 Platz. Timo wurde aufgrund seiner schlechten Startposition nur 17.

Der zweite Lauf schien dann noch besser zu werden. Bereits auf Platz 6 liegend wurde Patrick dann allerdings von einem Konkurrenten von der Bahn gedrängt und es gelang ihm nur durch viel Geschick und Glück das Rennen fortzusetzten. Am Ende belegte Patrick dennoch Platz 9. Timo konnte sich auf Platz 13 verbessern.

Robin Landgraf war mit dem Saisonstart natürlich sehr zufrieden: „ Ich denke wir sind gut in die Saison gestartet. Nach dem Crash von Marius in Wackersdorf hatte niemand damit gerechnet, dass er überhaupt wird fahren können und es sah ehrlich gesagt auch sehr lange nicht danach aus. Dass er nun zweimal auf dem Podest steht spricht für ihn. In der Bambini Klasse sind wir mit Sicherheit eines der konkurrenzfähigsten Teams. Mit Egor haben wir einen Spitzenpiloten, der leider noch etwas zu ungestüm ist und mit Lilly einen Rookie, der vom Speed her schon da ist nur noch Rennpraxis braucht. In der X30 Klasse hatte ich dieses Jahr keine Erwartungen, da wir hier sehr wenig Vorbereitungszeit investieren durften. Was Patrick daraus gemacht hat war sensationell. Timo war mal wieder etwas vom Pech verfolgt, aber er zeigte oft auch schon den Speed der Ersten. Im Ganzen bin ich super zufrieden.“

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