Podium und schnellste Rennrunde: Rodrigo Seabra beim Finale oben auf

ADAC Kart Masters erlebte spannendes Saisonfinale in Mülsen

13. September 2022, 14:11 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Podium und schnellste Rennrunde: Rodrigo Seabra beim Finale oben auf

Vergangenes Wochenende zog es Rodrigo Seabra wieder nach Deutschland. Zum zweiten Mal startete er in der Arena E in Mülsen, diesmal beim Finale des ADAC Kart Masters. An beiden Renntagen gehörte er zu den Topfahrern der Junioren-Klasse und stand wieder auf dem Podium.

An die Rennstrecke in Mülsen hat Rodrigo Seabra gute Erinnerungen. Bereits bei der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft im August zeigte er auf der 1.315 Meter langen Rennstrecke sein Talent und daran schloss er nun auch beim Endlauf des ADAC Kart Masters an. Das Wetter war dabei eine Herausforderung – Sonne und Regen wechselten sich an beiden Tagen ab.

Mit Startplatz drei nach dem Qualifying fuhr der Youngster aus dem Lanari Racing Team eine gute Basis heraus und legte in den Heats noch einmal nach. Mit einem Sieg und Platz zwei schaffte er den Sprung in Startreihe eins. „Ich war mit einem Kontrahenten punktgleich, er hatte aber ein noch besseres Ergebnis im Zeittraining und wurde dadurch vor mir gewertet – morgen ist alles möglich“, war der elfjährige Südeuropäer bester Laune.

Im ersten Finale am Sonntag war die Strecke nass, wodurch das fahrerische Talent nochmals mehr gefordert wurde. Rodrigo lieferte sich in den Top-Drei einen tollen Schlagabtausch und kam als Dritter ins Ziel. Leider kostete ihn eine nachträgliche Zeitstrafe noch einen Rang und er war Vierter. Nach anfänglichem Frust griff er im Endlauf nochmals an und holte sich mit einem starken Last-Minute Manöver den zweiten Platz, gleichzeitig fuhr er die schnellste Rennrunde. In der Tageswertung war er damit Dritter und stand erneut auf dem Podest.

„Wenn wir die Strafe außenvor lassen, bin ich mit dem Tag sehr zufrieden. Wir hatten den Speed, um ganz vorne zu fahren. Ein großer Dank an meinen Mechaniker Jochen, Coach Bas Lammers und meinen Teamchef Steven für die hervorragende Unterstützung“, fasste Rodrigo zusammen. In der Meisterschaftswertung war er als Vierter der beste Rookie im Feld.

In zwei Wochen geht es für den Rennfahrer aus Maia in Portugal zum letzten Mal in diesem Jahr nach Deutschland. Dann findet in Wackersdorf das Finale der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft statt. Nach der starken Steigerung der letzten Wochen, peilt er auch dort eine Top-Fünf-Platzierung an.