13. Oktober 2020, 8:00 | Autor: Fast Media | Gabriel Streitmatter

Ein zweiter und ein dritter Platz beim ADAC Kart Masters in Ampfing

Nach einem sehr erfolgreichen Trainingswochenende beim SAKC in Ampfing reiste Phil Colin Strenge nicht nur als Meisterschaftsführender, sondern auch als Favorit zum dritten Lauf des ADAC Kart Masters nach Ampfing. Die schwierigen Wetterbedingungen am Samstag machten das Wochenende für Phil zu einer großen Herausforderung, die er jedoch sehr gut meisterte.

Auf der 1.063 Meter langen Strecke setzte Phil im Zeittraining das erste Ausrufezeichen. Bei noch trockener Strecke stellte er sein Energy Corse Kart auf den zweiten Platz. Dann begann der Regen und Phil fand in den Heats nicht in seinen Rhythmus. Trotzdem meisterte er die schwierigen Bedingungen ohne Zwischenfälle und beendete die Heats auf Platz sieben und vier, was Startposition vier für das erste Finale am Sonntag bedeutete.

Diese fand Sonntagmorgen auf trockener Strecke statt. Der Pilot des MCKT Kirchheim Teck kam direkt besser zurecht und erreichte nicht nur den zweiten Platz im Ziel, sondern auch die schnellste Rennrunde. Dementsprechend groß war die Motivation für das zweite Finale. Dieses war geprägt von einem spannenden Dreikampf an der Spitze. Nach vielen Wechseln an der Spitze ging Phil als Führender eines Dreierpulks in die letzte Runde. Doch beim Kampf um den Sieg kam es zu einer Kollision und der Baden-Württemberger kam nur als dritter ins Ziel – seine Führung in der Meisterschaft baute er trotzdem aus.

Entsprechend zufrieden zeigte der Youngster im anschließenden Interview: „Klar, der Sieg war in greifbarer Nähe, aber die Mini Klasse ist so hart umkämpft, da passiert sowas manchmal. Ich habe das Beste aus dem Wochenende gemacht, viele Punkte gesammelt und mal wieder zwei Pokale mit nach Hause genommen. Ich freue mich jetzt auf Wackersdorf.“

Im Prokart Raceland beginnt der Endspurt der Saison 2020. Der Schützling des ADAC Württemberg fährt dort den Double Header von SAKC und dem ADAC Kart Masters an den kommenden zwei Wochenenden. In beiden Meisterschaften geht er als Spitzenreiter in die Rennen.