11. Dezember 2018, 8:03 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

DMSB-Sportgericht spricht sich für den Fahrer aus Blaubeuren aus

Das Finalrennen des ADAC Kart Masters 2018 in Wackersdorf wird Maxim Rehm so schnell nicht vergessen. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich bis an die Spitze nach vorne und siegte. Im Anschluss folgte jedoch eine Disqualifikation, welche nun durch das Sportgericht des Deutschen Motor Sport Bundes zurückgenommen wurde.

Als Meister der Bambini-Klasse beendete Maxim Rehm das ADAC Kart Masters, doch beim Finale in Wackersdorf war dem Youngster nicht zum Feiern zu Mute. Bei wechselhaftem Wetter erlebte er zwei krimireife Renntage. Nach einem Dreher im ersten Finale, kämpfte er sich im zweiten Durchgang vom Ende des Feldes bis auf Platz eins nach vorne – eine sensationelle Vorstellung des elfjährigen Rennfahrers.

Doch im Anschluss des Rennens gab es einen herben Rückschlag. Die Rennleitung verhing gegen ihn eine Disqualifikation wegen eines vermeintlich unsportlichen Verhaltens. Maxim ging in Berufung und erhielt nun vor dem Sportgericht des Deutschen Motor Sport Bundes in Frankfurt am Main recht. Damit bekam er den verdienten Sieg zugesprochen und zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Ich war nach dem Rennen sehr enttäuscht. Wenn man alles gibt und sich von ganz hinten, bis an die Spitze kämpft und dann dafür nicht belohnt wird, ist das wirklich hart. Umso besser fühle ich mich nun nach der Entscheidung des DMSB.“

An der Gesamtwertung der Bambini-Klasse ändert sich natürlich nichts. Auch ohne dem Sieg stand Maxim als Champion des Jahres 2018 fest und legte damit den Grundstein für die Zukunft. Im neuen Jahr steigt er zu den Junioren auf und stellt sich in der Weltmeisterschaft, sowie der World Series Karting und der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft einem starken internationalen Feld. Parallel tritt er auch wieder im ADAC Kart Masters an. Das erste Rennen findet bereits vom 24.-27. Januar auf dem Adria Raceway in Italien statt.