4. Juli 2018, 21:38 | Autor: Rosam Motorsport

Der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen konnte bei der Halbzeitveranstaltung des ADAC Kart Masters in Oschersleben seine bisher beste Saisonplatzierung einfahren.

Den Grundstein dafür legte Max mit dem dritten Platz schon im Zeittraining. Im ersten Heat konnte er lange in der Spitzengruppe mitfahren. Zwischenzeitlich übernahm er den zweiten Platz, indem er sich im Dreikampf gegen seine Konkurrenten durchsetzte. Im Verlauf des Rennens wurde er in eine Kollision verwickelt. „Ich lenkte in die Kurve ein und als ich bemerkte, dass mein Gegner von hinten kam, öffnete ich die Lenkung. Trotzdem fuhr er über mein Kart.“ schilderte Max den Zwischenfall. Auf Platz sechs liegend konnte er das Rennen wieder aufnehmen und am Ende auch die Zielflagge sehen. Nach dem Rennen wurde Max zu den Sportkommissaren gerufen, deren Entscheidung erst nach dem zweiten Heat bekannt gegeben wurde.

Im zweiten Heat zeigte Max eine ähnlich starke Leistung. Er konnte erneut mit der Spitzengruppe mitfahren und es gab einige Positionswechsel. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Viertplatzierter. Nach dem zweiten Heat erfuhr Max dann von den Sportkommissaren, dass er vom ersten Heat disqualifiziert wird. „Ich kann die Entscheidung zwar nicht verstehen, aber in den Rennen werde ich mein Bestes geben und wieder nach vorn fahren!“ gab er sich kämpferisch.

Von Startplatz 16. aus nahm Max das erste Rennen in Angriff. Mit zunehmender Renndauer machte er Platz für Platz gut. Schnell war er in den Top Ten angekommen. Auf Platz acht liegend konnte er erneut zwei Gegner auf einmal überholen und sicherte sich so Platz sechs. „Das war ein sehr gutes Rennen für mich. Zehn Plätze konnte ich gut machen, indem ich viele Gegner überholte.“ freute er sich nach dem Rennen.

Startplatz sechs für das zweite Rennen war ein gute Ausgangslage um ein noch besseres Ergebnis einzufahren. Direkt am Start konnte sich der junge Taunussteiner auf den dritten Rang verbessern. Einige Zeit folgte er seinem Gegner im Windschatten, bis er ihn gegen Rennhalbzeit überholen konnte und sich so auf Platz zwei verbesserte. Einen kleinen Vorsprung fuhr er sich heraus. Seine Runden spulte er konstant schnell ab, trotzdem wurde es gegen Rennende nochmal eng. „An den Führenden kam ich nicht mehr heran und in der letzten Runde konzentrierte ich mich darauf den zweiten Platz nach Hause zu fahren.“ gab er seine Eindrücke wieder.

Max feierte sein bisher bestes Saisonresultat und den ersten Podiumsbesuch in diesem Jahr. „Endlich hatte ich mal etwas Glück auf meiner Seite und ich konnte zeigen, dass ich mit der Spitze mithalten kann.“ freute er sich über seine eigene Leistung.

In knapp drei Wochen geht es für Max nach Kerpen. Dort will er seine derzeitige sechste Meisterschaftsposition noch verbessern. „Platz drei am Jahresende ist mein Ziel.“ gab er sich gewohnt selbstbewusst.