Marius Zug auch in Wackersdorf gut unterwegs

Gymnasiast gewinnt erstes Rennen im ADAC Kart Masters

19. September 2016, 16:15 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch
Marius Zug auch in Wackersdorf gut unterwegs

Vor ungefähr drei Jahren debütierte Marius Zug in Deutschlands stärkster Kartrennserie. Von da an ist viel passiert in der Karriere des jungen Bayern. Am vergangenen Wochenende feierte er einen gelungenen Saisonabschluss im oberpfälzischen Wackersdorf und sicherte sich seinen OK Junior-Rennsieg im ADAC Kart Masters.

Nach dem super Wochenende bei der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft in Oschersleben, legte der gebürtig aus Pfaffenhofen stammende Nachwuchspilot auf dem ProKart Raceland in Wackersdorf nach. Das enttäuschende Zeittraining schüttelte der Schützling vom Team rl-competition.com gekonnt ab und legte gleich in den beiden Heats eine Schippe drauf.

„Klar war der 13. Rang im Qualifying viel zu wenig, da wollte und musste ich mich einfach verbessern“, so der CRG-Fahrer. Mit zwei siebten Plätzen in den Vorläufen ging es schließlich als Sechster von einer aussichtsreichen Position in das erste Finale. „Hier möchte ich noch einmal angreifen und meinen positiven Trend unbedingt fortsetzen“, freute sich Marius auf die anstehenden Rennen.

Der Start im Regen in das Wochenende fiel Marius schwer. Doch spätestens ab den Rennen fand der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport das Vertrauen in sein CRG-Kart zurück. Nach vier Runden eroberte sich Marius clever die Führung und baute diese in der Folgezeit sensationell aus. Letztlich lag er uneinholbar vorne und säumte den Zielstrich als Erster: „Wow, mein erster OK Junior-Sieg im ADAC Kart Masters, ein wirklich tolles Gefühl“, strahlte Marius auf dem Siegerpodium.

Auch im zweiten Rennen sah es dann zunächst richtig gut aus für ihn. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport fuhr weiter an der Spitze und war in unmittelbarer Schlagdistanz zum Führenden. „Der zweite Sieg war durchaus möglich“, gab er an. Doch dann machte ihm erneut die nasse Fahrbahn einen Strich durch die Rechnung: „Ich habe mich gedreht und bin leider zurückgefallen.“ Anstatt aufzugeben zeigte Marius noch einmal Kampfgeist und holte bis zum Fallen der Zielflagge noch einige Plätze auf.

„Ich bin letztlich zufrieden mit dem Wochenende und habe einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Auch wenn natürlich im zweiten Rennen mehr drin war, möchte ich mich nicht groß beklagen. Großen Dank an meinen Teamchef Robin Landgraf und meine Mechaniker Aitor Medina und Marco Zug“, freute er sich am Sonntagabend.

Am kommenden Wochenende will Marius bei der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft an seine super Vorstellungen der letzten Wochen anknüpfen und weiter für Furore sorgen.

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