10. Mai 2016, 10:25 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Für den Neukirchen-Vluyner Nachwuchspilot Luis Esser ging es am vergangenen Wochenende zum Auftakt des ADAC Kart Masters nach Hahn. Auf dem Hunsrückring erlebte der Youngster jedoch ein Wechselbad der Gefühle. Nach viel Pech am Samstag, zeigte er sonntags eine starke Aufholjagd.

Die besten Bambini Deutschlands traten beim Saisonstart des ADAC Kart Masters auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring/Hahn gegeneinander an – einer von ihnen war der Niederrheiner Luis Esser. Nach seinen zuletzt starken Leistungen im Westdeutschen ADAC Kat Cup, wollte der Youngster nun auch im bundesweiten Championat glänzen.

Nach aussichtsreichen Tests, begann jedoch der Samstag mit Hürden. Im Zeittraining fuhr Luis als 17. seinen Erwartungen hinterher. Noch schlimmer traf es ihn in den darauffolgenden Heats. Gleich zwei Unfälle warfen den Elfjährigen weit zurück – am Abend war er nur 22. und die Frustration groß: „Das war wirklich kein guter Tag für uns. Gleich zwei Mal wurde ich Opfer einer Kollision und musste dem Feld hinterher fahren. Hoffentlich sieht es morgen besser aus.“

Bei weiterhin bestem Motorsportwetter zeigte Luis sein Potential. Trotz des wirklich engen Teilnehmerfeldes kämpfte sich der Youngster aus dem Förderkader des ADAC Nordrhein e.V. nach vorne und sah als 17. respektive 14. den Zielstrich. „Das war ein kleiner Kraftakt. Die Fahrer hingen sehr eng zusammen, zusätzlich bietet Hahn nur wenige Möglichkeiten zum Überholen. Ich habe das Beste daraus gemacht und bin zufrieden“, fasste der Youngster zusammen.