9. Mai 2016, 16:21 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Auftakt des ADAC Kart Masters in Hahn

In mitten seiner Abiturprüfungen startete Luca Köster in die neue Rennsaison. Auf dem Hunsrückring/Hahn erlebte der Bücker einen turbulenten Auftakt des ADAC Kart Masters, trat letztlich aber mit ersten Meisterschaftspunkten in der stärksten Kartrennserie Deutschlands die Heimreise an.

Im vergangenen Jahr erst wechselte Luca Köster in die X30 Senioren-Klasse und holte auf Anhieb den Vizetitel im Norddeutschen ADAC Kart Cup. 2016 geht es für ihn nochmals eine Stufe weiter hinauf. Der 18-jährige startet im ADAC Kart Masters, der stärksten Kartrennserie Deutschlands. Der Startschuss fiel am vergangenen Wochenende auf dem Hunsrückring/Hahn.

Abgesehen von einem kurzen Test war es für Luca der erste Einsatz auf dem 1.377 Meter langen Kurs. Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein wurden Mensch und Maschine gefordert. „Die Strecke ist sehr kräfteraubend, das war für mich zu Beginn eine kleine Umstellung“, verriet Köster.

Doch bereits in den freien Trainings hielt er im 34 Mann starken Feld mit und galt als sicherer Top-Ten-Kandidat. Ab dem Qualifying wendete sich jedoch das Blatt, der Abiturient haderte mit seiner Technik und fiel zurück. Während er den ersten Vorlauf noch als Elfter beendete, musste er in Lauf zwei einen Ausfall verkraften und fand sich im Gesamtklassement nur auf Position 20 wieder. „Damit bin ich nicht zufrieden. Uns war klar, dass wir gegen die besten Fahrer aus Deutschland antreten, ein Rang in den Top-Ten war aber unser Ziel“, erklärte der Niedersachse, der auch in diesem Jahr wieder vom Schmierstoffunternehmen Classic Öl aus Hoya unterstützt wird.

In den Finalrennen am Sonntag kämpfte sich Luca wieder nach vorne. Als 15. überquerte er im ersten Lauf den Zielstrich und fuhr im zweiten Finale sogar bis auf Platz zwölf nach vorne. „Bei solch einem engen Feld, ist es schwer nach vorne zu fahren. Zum zweiten Rennen hatte ich mein Kart aber wieder im Griff und war konkurrenzfähig“, fasste der Pilot des im-racing motorsport Team zusammen. Als Zwölfter erhielt er auch seine ersten Meisterschaftspunkte und blickte den kommenden Rennen gespannt entgegen: „Dieses Wochenende hatten wir leider Pech. Abgesehen davon brauchen wir uns aber nicht zu verstecken. In Ampfing folgt die nächste Herausforderung, auf der Strecke bin ich noch nie gefahren.“

Schon eine Woche vor dem Start des ADAC Kart Masters in Ampfing, reist Luca nach Bayern und bereitet sich auf dem Kurs 50 Kilometer östlich von München gelegen auf die zweite Meisterschaftsstation vor.