20. Mai 2014, 20:47 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Das ADAC Kart Masters lud am vergangenen Wochenende zum Saisonauftakt auf den Hunsrückring in Hahn. 204 Teilnehmer folgten der Einladung und erlebten bei bestem Wetter tollen Kartsport. Mit 13 Fahrern war der deutsche Tony-Kart-Importeur KSM Motorsport stark vertreten und feierte mit einem KF Junior-Sieg einen gelungenen Saisonstart.

Der 1.377 Meter lange Hunsrückring in Hahn war Schauplatz der ersten von fünf Veranstaltungen zum ADAC Kart Masters 2014. KSM Motorsport war mit seinen Fahrern in vier Klassen vertreten und wusste durchweg zu überzeugen. Auf Seiten der Fahrer und Teams war diesmal das Wetter. An allen Renntagen strahlte die Sonne und bescherte beste Streckenverhältnisse.

Mit 40 Fahrern erwartete die beiden Bambini des Teams, David Qufaj und Luke Füngeling, eine harte Aufgabe. In den Vorläufen galt es fehlerfrei durchzukommen, um so den Finaleinzug nicht zu gefährden. David Qufaj und Luke Füngeling meisterten ihre Aufgabe mit Bravour. Als 14. respektive 18. lösten beide ihr Ticket. In den Finalrennen der Jüngsten im Feld des ADAC Kart Masters hingen die Pilotinnen und Piloten wieder sehr eng zusammen. Nach jeweils zehn Rennrunden wurde Qufaj als 14. und 16. abgewinkt. Füngeling folgte auf den Rängen 24 und 18.

Gleich sechs Fahrer schickte das Team aus Bergheim bei den KF Junioren ins Rennen. Justin Barth und Lirim Zendeli zählten im Vorhinein zum Favoritenkreis und wurden ihrer Stellung auch während der Heats gerecht. Barth war am Samstagabend Dritter, Zendeli folgte als Siebter. Im ersten Rennen drehten die beiden auf und führten das Feld an. In der letzten Runde nutzte Zendeli dann eine Chance und zog an seinem Teamkollegen vorbei. Dieser kollidierte dabei jedoch mit dem Drittplatzierten und fand sich am Ende des Feldes wieder. Lirim Zendeli wurde hingegen als Sieger abgewinkt. „Ich wusste, dass ich Justin dort überholen kann und habe meine Chance genutzt“, freute sich der junge Bochumer.

Für Barth hieß es hingegen im zweiten Rennen seine Kämpferqualitäten unter Beweis zu stellen. Mit tollen und fairen Manövern fuhr er bis auf Rang 13 nach vorne. Zendeli lag wieder an der Spitze und beendete das Wochenende als Zweiter. In der Meisterschaft führt er nun punktgleich mit einem Kontrahenten die Gesamtwertung an.

Im vorderen Mittelfeld etablierten sich Mike Beckhusen, Doureid Ghattas, Gilian Lipinski und David Brinkmann. Das Quartett steigerte sich im Verlauf des Wochenendes durchweg und mischte in den Finals in den Top-Ten mit. Ein Highlight setzte Rookie Doureid Ghattas mit einem neunten Rang im ersten Finale. Teamchef Thomas Muchow war zufrieden mit der Vorstellung seiner Youngster: „Bei sechs Fahrern kann es nicht bei jedem perfekt laufen. Letztlich zeigt der Sieg von Lirim unsere Konkurrenzfähigkeit und verspricht viel Spannung im weiteren Saisonverlauf.“

Zweigeteilt war die Stimmung bei den Schaltkarts. Arlind Hoti legte einen grandiosen Start hin und fuhr im Zeittraining auf Position fünf. Doch in den Heats kam es für Hoti knüppeldick: Eine Kollision und ein Ausfall ließ ihn am Finale vorbeirutschen. „Was soll ich dazu sagen? Wir waren schnell, leider reicht das nicht immer“, so Arlind Hoti enttäuscht. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch seinen Teamkollegen Max Bahr, der sich ebenfalls nicht für die Finals qualifizierte.

Deutlich besser lief es bei Paul-Tobias Winkler und Cosimo Citignola. Winkler war durchweg im Spitzenfeld angesiedelt und beendete beide Finals als Fünfter in den Pokalrängen. Eine tolle Lernkurve zeigte Cosimo Citignola: bei seinem ersten Rennen in diesem Jahr wurde Citignola immer schneller und folgte im zweiten Finale direkt hinter seinem Teamkollegen als Sechster.

Solistin war Gina Maria bei den X30 Senioren. Im Zeittraining und den Vorläufen machte sich jedoch ihre geringe Erfahrung auf der anspruchsvollen Strecke bemerkbar und sie verpasste die Qualifikation für die sonntäglichen Finalrennen.

Thomas Muchow hatte am Abend keinen Grund zur Traurigkeit: „Wir haben eine gute Performance abgeliefert und waren in allen Klassen gut unterwegs. Die Zeiten und Ergebnisse passten am Ende. Ein großer Dank an alle Fahrer und Mechaniker für die gute Arbeit.“ Am Pfingstwochenende ist das Team dann beim nächsten Rennen zu Gast. Erstmalig findet auf dem Erftlandring in Kerpen die Pfingst-Trophy statt.