8. August 2016, 15:49 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch

Hohenhamelner gewinnt Qualifying und beide Heats

Die ersten Entscheidungen im ADAC Kart Masters sind gefallen und auch für Jonathan Judek war das vergangene Wochenende in Oschersleben richtungsweisend. Der KSM Schumacher Racing Team-Pilot jubelte am Samstag noch über seine starke Leistung und der Führung im Zwischenklassement, wurde am Sonntag jedoch unglücklich seiner Titel-Chancen beraubt. Dennoch bewies der junge Racer im Anschluss seinen Kampfgeist und kämpfte sich zurück.

Besser hätte das Event für den X30 Senior-Fahrer nicht anfangen können. „Ich wollte unbedingt zeigen, dass ich auch im Zeittraining ganz vorne dabei sein kann“, zwinkerte Jonathan. In den vergangenen Wochen warfen ihn zahlreiche Probleme während des Qualifyings immer wieder zurück. Doch bei seinem sogenannten Heimrennen in Oschersleben raste er dieses Mal als Schnellster um die 1.018 Meter lange Motorsportarena und gewann.

Etwas mehr als 100 Kilometer von seinem Heimatort Hohenhameln entfernt ging es für ihn dann auch in den beiden Heats genauso erfolgreich weiter. Im qualitativ top besetzten Feld der X30-Senioren war Jonathan nicht zu stoppen und freute sich am Ende über einen ungefährdeten Doppelsieg. „Natürlich bin ich überglücklich wie der heutige Tag verlaufen ist. Ich hoffe, dass sich das morgen fortsetzt“, strahlte der KFZ-Mechatroniker der Daimler AG Hannover.

Hochmotiviert rollte der Tony Kart-Pilot am Sonntag an den Start. Das Wetter präsentierte sich den Fahrern und zahlreichen Zuschauern in der Magdeburger Börde von der Sonnenseite. An den teilweise hochsommerlichen Temperaturen konnte sich Jonathan Judek aber nicht erfreuen. Im ersten Wertungslauf landete er nach einem harten Positionskampf mit einem Mitstreiter im Aus. Im weiteren Verlauf hatte er dann keine Chance mehr nach vorne zu fahren und wurde lediglich 22.

„Das war einfach nur extrem bitter. Ich wurde da leider etwas unsanft ins Aus geschoben und habe nun keine Möglichkeit mehr um den Titel in der Gesamtwertung zu fahren“, ärgerte sich Jonathan. Trotz des Negativerlebnisses mobilisierte der 17-jährige nochmal alle Kräfte und kämpfte sich im letzten Rennen in die Top-Ten. „Das war nochmal ein versöhnlicher Abschluss. Auf der Strecke ist es nicht sehr einfach zu überholen“, gab er zu Protokoll.

Durch die tolle Aufholjagd wahrt Jonathan aber noch jegliche Möglichkeiten am Ende auf dem Podium des ADAC Kart Masters zu stehen. Als Vierter in der Gesamtwertung befindet er sich in unmittelbarer Nähe zu den begehrten Plätzen. „Ich werde nun noch einmal alles geben, um mir einen Platz auf dem Treppchen zu sichern“, sagte der KSM Schumacher Racing Team-Schützling angriffslustig.

Vom 17.-18. September bietet sich ihm zum Saisonfinale der stärksten Kartrennserie Deutschlands die Möglichkeit dazu. In Wackersdorf wird Jonathan versuchen an die starke Vorstellung anzuknüpfen und den Platz auf dem Podium einzufahren.