Höhen und Tiefen für Dischner Racing in Ampfing

25. Juni 2014, 18:46 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Höhen und Tiefen für Dischner Racing in Ampfing

Der 1.060 Meter lange Schweppermannring in Ampfing war am vergangenen Wochenende Schauplatz der zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Masters. Mit sieben Fahrern ging das Dischner Racing Team an den Start und erlebte zwei Renntage im Auf und Abs.

199 Teilnehmer reisten zur südlichsten Station des ADAC Kart Masters nach Ampfing. Bestes Wetter bot eine tolle Kulissen und gute Streckenbedingungen. Schnellster Fahrer des Top-Kart-Importeurs war der Dortmunder Deniz Mohr. Nach seinem Podestplatz in Hahn, mischte er auch in Ampfing vorne mit. Im Zeittraining auf Rang 13, verbesserte er sich im Verlauf der Heats und beendete das erste Finale als hervorragender Sechster. Im zweiten Lauf kämpfte Deniz sogar um den Laufsieg, reihte sich nach aufregenden Rennen aber als Vierter ein. In der Meisterschaft hält er den Anschluss zur Spitze und geht als Dritter in die Sommerpause. Viel Pech hatte seine Teamkollegin Lisa-Marie Mohr. Mit einem achten Platz im ersten Heat zeigte sie ihre Möglichkeiten. Doch mit dem Verlust ihres Spoilers im zweiten Vorlauf schwanden alle Chancen auf ein vorderes Ergebnis. Als 24. startete sie in die Finals und kam nicht über die Plätze 23 und 27 hinaus.

In der X30 Junior-Kategorie meldete sich Vivien Dingert in den Reihen des Dischner Racing Teams zurück. Doch das Wochenende verlief nicht nach ihren Wünschen. Nach abwechslungsreichen Heats war sie in der Startaufstellung des ersten Finals nur 15. Kämpfte sich dann aber auf Rang zwölf nach vorne. Ihre Aufholjagd wurde jedoch im zweiten Durchgang, nach einem Startunfall, unfreiwillig gestoppt – nur als 24. kam sie ins Ziel. In der Meisterschaft liegt sie trotzdem weiterhin, als Neunte, in den Top-Ten. Ebenfalls vertreten war ADAC Kart Masters-Rookie Fabian Ferres. Zum ersten Mal startete er in Ampfing und fand sich schnell auf dem Kurs zurecht. Leider wurde er im ersten Finale durch einen Unfall an das Ende des Feldes gespült, zeigte aber im zweiten Durchgang eine starke Leistung. Aus der 31. Position fuhr er bis auf Platz 15 nach vorne und kassierte damit sogar noch Meisterschaftspunkte.

Bei den Senioren führte erneut Simon Steffen die teaminterne Wertung an. Im Zeittraining holte er Startplatz vier und wusste seine gute Ausgangsposition auch im ersten Vorlauf zu nutzen. Als Dritter überquerte er den Zielstrich. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Heat einen vorderen Startplatz. Als 20. nahm Simon das erste Finale in Angriff und kämpfte sich in diesem bis auf einen tollen siebten Rang nach vorne. Seine Mühe blieb jedoch im letzten Rennen des Wochenendes unbelohnt. In einer turbulenten Anfangsphase büßte er zahlreiche Plätze ein und kam nicht über Platz 23 hinaus. Neben Simon Steffen waren auch Niklas Kry und Oliver Wendland im 44 Mann starken Feld vertreten. Beide schafften ebenfalls die Finalqualifikation und mischten in den Rennen in den Top-20 mit. Kry holte die Plätze 19 und 18, Wendland verbuchte Rang 17 und 25 auf seinem Konto.

Christian Dischner war nach dem aufregenden Wochenende nicht ganz zufrieden: „Wir hätten in allen drei Kategorien um den Sieg kämpfen können. Leider haben zahlreiche Zwischenfälle dies verhindert. Die Performance unseres Materials passt, nun brauchen wir noch etwas mehr Rennglück.“

Bereits am kommenden Wochenende geht es für das Team weiter. In Wackersdorf startete Niklas Kry beim zweiten Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft.

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