Franz Baumheier liefert sich tolle Duelle in Wackersdorf

Kollision kostet sichere Top-Ten-Platzierung

26. Oktober 2021, 9:33 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Franz Baumheier liefert sich tolle Duelle in Wackersdorf

Zum Anschluss der Saison 2021 ging es für Franz Baumheier nochmals auf seine Heimstrecke nach Wackersdorf. Zum Finale des ADAC Kart Masters hatte er sich erneut einiges vorgenommen und war auf dem Weg zur Saisonbestleistung. Leider kam es in den Rennen jedoch etwas anders.

Die 1.197 Meter lange Rennstrecke des Prokart Raceland in Wackersdorf kennt Franz Baumheier bestens. Das bewies der Senioren-Kartfahrer auch im Zeittraining: Als Elfter im voll besetzten Feld hatte er eine gute Ausgangslage und ließ in den Vorläufen einen neunten Rang folgen. „Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und möchte das gerne auch in den Finals so umsetzten“, sagte der 15-jährige am Samstagabend.

Zum Finale am Sonntag hätte das Wetter in der Oberpfalz besser nicht sein können. Strahlender Sonnenschein sorgte für eine tolle Kulisse und beflügelte Franz nochmals. Mit einem tollen Start verbesserte er sich bereits im ersten Durchgang in das vordere Mittelfeld und kämpfte in einer größeren Gruppe um die Top-Fünf-Ränge. Dabei kam es jedoch zu einer kleinen Kollision und einem Ausritt durch die Wiese – im Ziel war er dadurch nur 14.

Den verlorenen Boden wollte Franz im zweiten Durchgang wieder Wett machen. Doch auch diesmal gab es bei der hohen Leistungsdichte zahlreiche Duelle im Verlauf des Rennens. Mit Position 16 landete der Schützling aus der CV Performance Group zwar außerhalb seiner Erwartungen, zog aber trotzdem ein positives Resümee: „Wir haben an diesem Wochenende gezeigt, dass ich mich in den Top-Ten etablieren kann. Vor allem beim Finale sind die Duelle nochmals härter, da kann es auch sein, dass man Opfer bringen muss. Ich danke meinem Team, meinen Eltern und Partnern für die tolle Unterstützung im Verlauf des Jahres“, fasste Franz abschließend zusammen.

Die kommenden Wochen nutzt der Bayer nun zur Regenation und bereitet sich dann bereits auf das Jahr 2022 vor. Da möchte er wieder voll angreifen und an die Resultate aus Wackersdorf anknüpfen.