4. Juli 2018, 20:58 | Autor: RL-Competition

Zur Halbzeit des ADAC Kart Masters in der Magdeburger Börde glänzt das RL-Competition Team mit einem Sieg in der Bambini Klasse. Luca Inderfurth reiht sich damit in eine nunmehr langjährige Erfolgsliste von Piloten des Hebertshausener Teams ein.

Bereits im Zeittraining zeigte Luca mit Platz zwei, dass er in Top-Form ist. Leider wurde ihm die schnellste Runde wegen Überfahrens der weißen Linie am Boxenausgang gestrichen und er fiel zurück auf Platz 4. In den Heats war Luca dann ebenfalls nicht vom Glück verfolgt. Am Start zu Heat 1 flog er direkt von der Bahn und musste dem Feld nacheilen. In der Addition der Vorläufe reichte es dann aber immer noch zu Platz 5 in der Startaufstellung für das erste Finale. Der Finallauf eins war über lange Strecken hart umkämpft und die Positionen wechselten wild, ehe sich Luca etwas vom Feld absetzten konnte. In den letzten Runden überschlugen sich die Ereignisse nochmals doch Luca bewahrte einen kühlen Kopf und überquerte die Ziellinie als Erster.Im zweiten Lauf sah es dann zunächst nach einer sicheren Sache für Luca aus. Vom Start weg führte der RL-Pilot das Feld an. Doch die Windschattenduelle von Oschersleben machten ihm das Leben schwer und so fiel er dann im Eifer des Gefechts noch auf Platz drei zurück.

Die OK Junioren Egor Litvinenko und Pablo Kramer hatten einen ähnlich guten Speed wie ihr Bambini Teamkollege. Pablo belegte im Zeittraining Platz 10 und zeigte sich damit zunächst einmal zufrieden, Egor hingegen wurde im Zeittraining ständig aufgehalten und musste deshalb mit Platz 19 einen herben Rückschlag einstecken. In den Vorläufen wendete sich dann das Blatt. Egor fuhr beherzt nach vorne und qualifizierte sich mit Platz 9 solide in den Top 10. Pablo hingegen, der im ersten Vorlauf toller Vierter wurde, bekam danach eine Spoilerstrafe und fiel im zweiten Vorlauf sogar ganz aus. Das bedeutete Platz 24 für Pablo und die wohl denkbar ungünstigste Ausgangsposition für die Finals. Das erste Rennen verlief dann besser als erwartet; Pablo lieferte ein Glanzstück ab und holte 16 Positionen innerhalb von 18 Runden auf. Platz 8 war der verdiente Lohn für ein unglaubliches Rennen. Egor war ebenfalls superschnell unterwegs und fuhr mit einer schnellsten Rennrunde nach der anderen auf Platz 6 nach vorne, ehe er mit einer Zeitstrafe belegt wurde, die ihn auf Platz 15 zurückwerfen sollte. Im zweiten Finale verbesserte sich Pablo dann nochmals bis auf Position fünf und konnte damit sein bestes Masters Ergebnis 2018 einfahren. Egor schien das Pech nunmehr gepachtet zu haben. Nach einer tollen Aufholjagd, die ihn erneut in die Top 10 führte, wurde er in der letzten Runde noch in eine Kollision verwickelt, die zum Ausfall führte.

X30 Junioren ist gleich Sam Bollacke, zumindest im Zeittraining. Erneut belegte Sam in Oschersleben die souveräne Pole Position. Doch auch seine Teamkollegen rücken ihm langsam auf die Pelle. Lauren Schur glänzte mit Platz 5 im Zeittraining, ehe auch er wie bereits Inderfurth wegen Überfahrens der weißen Linie am Boxenausgang bestraft wurde und damit auf Platz 8 zurückversetzt. Stanley Conrad der dritte X30 Junior im Bunde belegte Platz 10. Die Vorläufe der X30 Klasse sollten aber zum Debakel für die schnellen RL-Piloten werden. Sam konnte seine Pole Position nicht umsetzen und wurde noch dazu einmal aus der Wertung genommen. Platz 9 war damit das Enttäuschende Ergebnis. Stanley verbesserte sich um zwei Plätz auf Position 8 und Lauren musste ebenfalls Rückschlage auf Platz 12 einstecken. Der Sonntag lief dann zunächst sehr gut. Im ersten Finale verbesserte sich Sam auf Platz 5 und Lauren auf Platz 8, Stanley wurde 10. Die Freude währte allerdings nicht lange, da Lauren dann erneut bestraft wurde und an das Ende des Feldes verbannt wurde. Im zweiten Finale fiel Sam früh mit einem Motorschaden aus. Lauren konnte auf den 8. Platz vorfahren und damit einen versöhnlichen Abschluss finden; auch Stanley platzierte sich in den Top10.

Robin Landgraf: „Ich bin etwas hin und her gerissen. Wir fahren auf der einen Seite mit einem Sieg nach Hause und können auch mit den Einzelplatzierungen sehr zufrieden sein, auf der anderen Seite wäre noch viel mehr drin gewesen. Ohne die Bestrafungen unserer OK Junioren wären auch hier Podestplätze mit Egor und Pablo drin gewesen. Das Pech von Sam bei den X30 Junioren, der in den letzten Rennen immer der Schnellste war und dann dennoch immer mit leeren Händen nach Hause geht, ist schwer zu fassen. Alles in allem bin ich sehr stolz auf unser Team und wir greifen in Kerpen erneut an, um noch mehr Siege und Pokale nach Hause zu bringen!“