28. Juni 2016, 19:11 | Autor: Fast-Media - Luca Köster

Zu einem seiner größeren Rennevents ging es für Leon Bauchmüller am vergangenen Wochenende auf den Hunsrückring/Hahn. Der Youngster startete beim überregionalen ADAC Kart Cup und stellte sich harter Konkurrenz aus ganz Deutschland. Bei den Bambini light zeigte der Bendingbosteler dabei eine tolle Vorstellung und mischte in der Spitzengruppe mit.

Eine weite Reise stand am vergangenen Wochenende für Leon Bauchmüller auf dem Programm. Knapp 500 Kilometer ging es Richtung Süden in den Hunsrück zur zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Cup. Insgesamt 140 Fahrerinnen und Fahrer versammelten sich auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring und kämpften um die nächsten Meisterschaftspunkte. Leon gab dabei sein Renndebüt auf dem anspruchsvollen Kurs in Rheinland-Pfalz.

Zwölf Nachwuchspiloten gingen in der Bambini light-Kategorie an den Start. Leon gehörte dabei schon zu Beginn des Wochenendens zu den Schnellsten seiner Klasse. In den Trainings machte der Nachwuchspilot mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten auf sich aufmerksam und klassierte sich im morgendlichen Warm-up auf Rang zwei.

Im Zeittraining haderte Leon allerdings ein wenig mit den schwierigen Streckenbedingungen. „Gestern hat es viel geregnet, sodass das ganze Gummi von der Strecke gespült wurde. Neben der Ideallinie ist es deshalb jetzt sehr rutschig. Trotzdem habe ich noch das Beste herausgeholt“, zeigte sich Leon mit Startplatz fünf zufrieden.

Im ersten Rennen stellte Leon seine Ambitionen weiter unter Beweis. Am Start verlor der junge Niedersachse vier Positionen und steckte anfangs im Verkehr fest. Mit starken Manövern preschte er dann jedoch an seinen Kontrahenten vorbei und raste letztlich bis auf den tollen vierten Platz nach vorne. Dabei verbuchte er sogar noch die zweitschnellste Rundenzeit auf seinem Konto.

Am Start zum zweiten Wertungslauf fiel Leon wieder etwas zurück, griff aber erneut an. Rundenlang kämpfte er um seine Position, überquerte das Ziel am Ende als Vierter mit hauchdünnem Rückstand zum Vorausfahrenden und verpasste ein Top-Drei-Ergebnis um Haaresbreite.

„Bei meinem allerersten Rennen auf dieser Strecke bin ich mit dem heutigen Tag total zufrieden. Mit etwas mehr Glück im Zeittraining und bei den Starts hätte ich mit Sicherheit noch weiter vorne mitfahren können – der Speed hat auf jeden Fall gepasst. So macht Rennfahren Spaß“, strahlte Leon am Abend nach der Siegerehrung.

Zeit für eine Verschnaufpause bleibt allerdings nicht. Schon am kommenden Wochenende ist Leon wieder auf der Rennstrecke anzutreffen. Bei der Gemeinschaftsveranstaltung des Nord – und Ostdeutschen ADAC Kart Cup in Belleben geht es für den ehrgeizigen Racer in die nächste Runde. „Dort wird wieder Vollgas gegeben“, freute sich der Neunjährige bereits auf das nächste Kräftemessen.