24. Mai 2016, 11:29 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Der zweite Lauf des ADAC Kart Masters im bayerischen Ampfing wirft seine Schatten voraus. Am vergangenen Wochenende startete Luca Köster aus Bücken zur Vorbereitung beim Auftakt des ADAC Kart Cup an gleicher Stelle und präsentierte sich schon in bester Verfassung.

Nach dem Saisonstart der stärksten Kartrennserie Deutschlands in Hahn Anfang Mai, wartet in wenigen Tagen der zweite Durchgang. Diesmal geht es für Luca Köster in das bayerische Ampfing. Die 1.063 Meter lange Strecke ist die südlichste Station im Rennkalender und birgt einige Tücken. „Ich kenne den Kurs aktuell nur von Onboard-Aufnahmen“, verriet der 18-jährige Nachwuchsfahrer.

Um nicht ganz unvorbereitet an den Start zugehen, nutzte der Schützling aus dem Bremer im-racing-Team am vergangenen Wochenende den Auftakt des ADAC Kart Cup ebenfalls in Ampfing. Zahlreiche weitere Mitstreiter taten ihm das gleich, sodass er auf ein anspruchsvolles Teilnehmerfeld mit 32 Pilotinnen und Piloten traf: „Das Rennen hat schon fast den Charakter des Kart Masters. Wenn man hier gut unterwegs ist, hat man auf jeden Fall eine Standortbestimmung für nächste Woche.“

Den Samstag nutzte Luca um sich auf den Kurs einzustellen und ein passendes Setup für sein Exprit-Chassis zu finden. Als 17. startete er sonntags im Qualifying. „Zufrieden bin ich damit nicht. Die Strecke hat einige schwierige Stellen, auf die man sich einstellen muss“, verriet der durch das Schmierstoffunternehmen Classic Öl aus Hoya unterstützte Pilot.

In den Rennen drehte der Abiturient dann aber auf. Mit einem perfekten Start kämpfte er sich im ersten Durchgang nach vorne und wurde als starker Sechster abgewinkt. Eine weitere Schippe drauf legte er im zweiten Lauf, als Fünfter hielt er den Anschluss zur Spitze und hatte selbige Position auch in der Tageswertung inne.

„So darf es nächste Woche weitergehen“, zwinkerte der Niedersachse. Bereits am Donnerstag tritt er wieder die Fahrt 750 Kilometer Richtung Ampfing an und peilt in der Kartrennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt ein ähnliches Resultat an. „Die Anzeichen stehen gut, darauf gilt es nun aufzubauen“, sagte Luca abschließend.