29. Juni 2016, 9:26 | Autor: RL-Competition

Die Kartbahn Hahn war Austragungsort der zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Cup. Für das Team RL-Competition starteten in Hahn die Bambini Piloten Lilly Zug und Egor Litvinenko.

Mit riesigen Erwartungen war das Team von Robin Landgraf nach Hahn gereist. Erst vor zwei Wochen hatte man schließlich mit Egor Litvinenko die beiden ADAC Kart Masters Rennen in Ampfing gewinnen können. Und eben dieser Egor Litvinenko war auch in Hahn wieder derjenige, den es zu schlagen galt. Mit der souveränen PolePosition im Zeittraining setzte er sein erstes Ausrufezeichen. Seine Teamkollegin Lilly Zug wurde hier tolle Achte.

Im ersten Rennen lief dann zunächst alles nach Plan. Egor verteidigte vom Start weg seine Führung und Lilly verbesserte sich bereits auf Position 7. Gegen Mitte des Rennens kam es dann zu einer Kollision zwischen dem führenden Egor und dem Zweitplazierten, der bei einem missglückten Überholversuch die Hinterachse von Egor demolierte. Egor fiel mit dem nunmehr nichtmehr voll fahrtüchtigen Kart bis auf Position 5 zurück. Lilly verlor in dem durch den Unfall entstandenen Getümmel auch einen Platz wurde als 8. ab gewunken.

Für den zweiten Lauf stand also eine Aufholjagd von Egor an, der natürlich wie schon in Ampfing gewinnen wollte. Schon nach 4 Runden war es soweit und Egor war wieder Erster! Bis zur Ziellinie gab er diese Position auch nicht mehr her und gewann in souveräner Manier auch in Hahn. In der Gesamtwertung des Tages holte er ebenfalls den Sieg.

Lilly verlor am Start gleich mehrere Positionen und fiel ins Mittelfeld zurück. Einige der eingebüßten Plätze konnte Sie wieder gut machen und beendete am Ende das Rennen noch auf Platz 10 und Platz 9 in der Tageswertung.

Robin Landgraf: „Erneut ein fantastisches Wochenende für uns. Egor ist derzeit sehr dominant in der Bambini Klasse. Lilly macht ihren Job als Rookie ebenfalls unglaublich gut. Das Feld war abermals voll besetzt und wir gewinnen und sind mit einem Neueinsteiger in den Top 10. Eindrucksvoller kann man unsere Stärke als Team und unseres Karts nicht demonstrieren.“