Nees Racing überzeugt beim DKM-Finale mit starker Junioren-Pace
- Gustav Christensen beendet das Junioren-Finale auf einem starken vierten Platz
- Carlos Nees startet von der Pole-Position und kämpft im Finale um den Sieg
- Oscar Beumers und Lenn Abbas schließen ihre Finals jeweils in den Top-Ten ab
Wackersdorf. Nees Racing hat sich beim Saisonfinale der Deutschen Kart-Meisterschaft im ProKart Raceland Wackersdorf noch einmal stark präsentiert. Mit acht Fahrern in den Klassen Mini, OK-N Junior und OK-N trat das Team zum fünften und letzten Saisonlauf an. Vor allem in der OK-N Junior bestimmte Nees Racing über weite Strecken das Geschehen mit: Gustav Christensen kämpfte sich im Finale bis auf Platz vier nach vorne, während Carlos Nees nach einem starken Wochenende von der Pole-Position in den Endlauf startete und dort um den Sieg kämpfte.
Eine starke Vorstellung lieferte Gustav Christensen ab. Nach Platz 18 im Zeittraining arbeitete sich der Schwede im ersten Heat bis auf Rang sieben nach vorne. Eine Fünf-Sekunden-Strafe warf ihn im zweiten Lauf etwas zurück, wodurch er nach den Heats zunächst nur auf Rang 18 lag. Im Super Heat folgte jedoch die passende Antwort: Christensen fuhr auf Platz neun und sicherte sich mit der schnellsten Rennrunde eine gute Ausgangslage für den Endlauf.
Als Zehnter startete er in das Finale und zeigte dort erneut seine Stärke. Christensen arbeitete sich kontinuierlich nach vorne, mischte in der Spitzengruppe mit und überquerte die Ziellinie auf Rang vier. Damit schloss er die Saison auf Platz sechs der Meisterschaft ab.
Auch Carlos Nees gehörte während des gesamten Wochenendes zu den schnellsten Fahrern der OK-N Junior. Bereits mit Platz zwei im Zeittraining legte er eine starke Basis. Anschließend gewann er den ersten Heat, wurde im zweiten Lauf Zweiter und führte damit das Ranking nach den Vorläufen an. Nach Rang vier im Super Heat sicherte sich der Förderpilot des Motorsport Team Germany schließlich die Pole-Position für das Finale.
Dort erwischte Nees einen starken Start, übernahm zunächst die Führung und kämpfte über weite Strecken um den Sieg. Erst nach dem Rennen folgte der Rückschlag: Zehn Strafsekunden warfen ihn in der offiziellen Wertung auf Platz 20 zurück. In der Meisterschaft beendete Nees die Saison dennoch auf einem starken dritten Rang.
Auch in der OK-N Junior zeigte Ruben Opitz eine deutliche Steigerung. Nach Platz 31 im Zeittraining und einem schwierigen Verlauf der Heats lag er vor dem Finale nur auf Rang 35. Im entscheidenden Rennen machte Opitz jedoch 18 Positionen gut und kämpfte sich bis auf Platz 17 nach vorne. Luca Tafelmeier startete mit Rang neun im Zeittraining vielversprechend in das Wochenende, wurde im weiteren Verlauf jedoch durch Rückschläge zurückgeworfen und schied im Finale vorzeitig aus.
In der Mini-Klasse sorgte Oscar Beumers für ein weiteres Top-Ten-Ergebnis. Nach Platz zwölf im Zeittraining bewegte er sich auch in den Heats mit den Positionen zwölf und neun im vorderen Mittelfeld. Als Elfter ging er in das Finale und verbesserte sich dort noch auf Rang zehn.
Luca Mattis Brixius arbeitete sich bei den Mini vom 27. Platz im Zeittraining über das Wochenende kontinuierlich nach vorne und beendete das Finale auf Platz 20. Noah Lennox startete von Position 29 in den Endlauf und machte dort sechs Plätze gut. Für ihn stand am Ende Rang 23 zu Buche.
In der OK-N komplettierte Lenn Abbas das Nees-Racing-Aufgebot. Nach Platz zwölf im Zeittraining fuhr er im ersten Heat auf Rang neun. Eine Fünf-Sekunden-Strafe im zweiten Lauf warf ihn zunächst zurück, im Super Heat arbeitete er sich aber wieder auf Platz neun nach vorne. Von Position zwölf gestartet, machte Abbas im Finale weitere Plätze gut und schloss das Saisonfinale als Zehnter ab.
„Das war noch einmal ein intensives Wochenende zum Saisonabschluss. Besonders in der OK-N Junior hatten wir eine sehr starke Pace. Gustav hat mit Platz vier eine tolle Leistung gezeigt und Carlos war das gesamte Wochenende ganz vorne dabei und hat im Finale um den Sieg gekämpft. Dass ihn dann gleich zwei für mich nicht nachvollziehbare Strafen so weit zurückwerfen, ist schade und lässt einen mittlerweile verschiedene Dinge anders sehen“, fasste Teamchef Manuel Nees zusammen. „Auch Oscar und Lenn haben mit ihren Top-Ten-Ergebnissen einen guten Abschluss gefunden. Gleichzeitig haben einige unserer Fahrer starke Aufholjagden gezeigt. Das ist eine gute Basis, auf der wir weiterarbeiten können.“
Mit dem Finale der DKM in Wackersdorf endet für Nees Racing aber noch nicht die Saison. Schon am kommenden Wochenende geht es für das Team mit dem Endlauf des ADAC Kart Masters ebenfalls im ProKart Raceland weiter.










