Dörr Motorsport feiert Deutschen Meistertitel
- Henri Möhring krönt starke Saison mit dem DJKM-Titel
- Danilo Albanese und Lias Erbersdobler fahren beim Finale auf Platz fünf
- Simon Rechenmacher überzeugt bei seinem Kart-Comeback als Sechster
Wackersdorf. Dörr Motorsport setzt seine Erfolgsserie in der Deutschen Kart-Meisterschaft fort. Nachdem die Mannschaft aus Frankfurt 2025 den Titel in der DKM gewann, folgte beim Saisonfinale 2026 im ProKart Raceland Wackersdorf der nächste Meisterschaftserfolg. Henri Möhring sicherte sich nach einer herausragenden Saison den Titel in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft und bescherte Dörr Motorsport damit den zweiten deutschen Meistertitel in Folge.
Mit elf Fahrern in vier Klassen trat das Team zum großen Saisonabschluss in der Oberpfalz an. Neben Möhrings Titelgewinn sorgten Danilo Albanese und Lias Erbersdobler mit jeweils Platz fünf sowie Simon Rechenmacher als Sechster für weitere starke Ergebnisse.
Henri Möhring reiste mit einer komfortablen Meisterschaftsführung nach Wackersdorf und machte bereits am Samstag alles klar. Nach Platz drei im Zeittraining folgten Rang zwei sowie ein Sieg in den beiden Heats. Damit stand bereits nach den Vorläufen fest, dass der Dörr-Pilot nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt werden konnte.
Für Möhring war es die Krönung einer beeindruckenden Saison. Die ersten vier Finals des Jahres hatte er allesamt gewonnen und damit frühzeitig die Grundlage für den Titel gelegt. Auch beim Finale in Wackersdorf gehörte er nochmals zur Spitzengruppe. Nach Platz sieben im Super Heat ging er als Vierter ins Finale, übernahm dort zwischenzeitlich sogar die Führung und beendete das Rennen schließlich auf Platz fünf. Mit 466 Punkten und 77 Zählern Vorsprung schloss er die Saison souverän als neuer DJKM-Champion ab.
Damit setzt Dörr Motorsport eine bemerkenswerte Serie fort. Bereits 2025 hatte das Team mit Danilo Albanese den Titel in der Deutschen Kart-Meisterschaft gewonnen. Ein Jahr später folgt nun der Triumph in der Junioren-Kategorie – der zweite deutsche Meistertitel in Folge für die Mannschaft.
In der OK-N Junior überzeugten auch die weiteren Fahrer. Stavros Tsotsos Francia musste nach einem schwierigen Zeittraining und strafbelasteten Heats zunächst viel Boden gutmachen. Am Sonntag arbeitete er sich jedoch kontinuierlich nach vorne und fuhr vom 16. Startplatz bis auf Rang zehn.
Maximilian Waitzinger steigerte sich nach Platz 32 im Zeittraining ebenfalls deutlich und qualifizierte sich als 15. für das Finale, welches er auf Rang 18 beendete. Ben Schumacher startete sogar nur von Position 34, zeigte im Finale aber eine starke Aufholjagd. Mit 18 gewonnenen Positionen kämpfte er sich bis auf Platz 16 nach vorne.
Auch in der OK-N war Dörr Motorsport im Spitzenfeld vertreten. Lias Erbersdobler startete mit Platz sechs im Zeittraining stark in das Wochenende und bestätigte seine Pace mit den Positionen vier und fünf in den Heats. Im Super Heat fuhr er sogar auf Rang drei und ging aus der zweiten Startreihe ins Finale.
Dort erwischte Erbersdobler einen starken Beginn und lag zeitweise auf Rang zwei. Im weiteren Rennverlauf musste er einige Positionen abgeben, brachte aber einen guten fünften Platz ins Ziel. In der Meisterschaft beendete er die Saison auf Rang vier.
Maximilian Engelstädter sorgte ebenfalls für ein positives Finalergebnis. Vom 16. Startplatz arbeitete er sich um acht Positionen nach vorne und wurde Achter. Julius Berthold musste dagegen ein schwierigeres Wochenende verkraften und beendete das Finale nach einer Zeitstrafe auf Rang 30.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte das KZ2-Aufgebot. Danilo Albanese trat in Wackersdorf erstmals in dieser DKM-Saison an. Der amtierende Deutsche Kart-Meister zeigte sofort, dass er nichts von seiner Geschwindigkeit eingebüßt hatte. Nach Platz fünf im Zeittraining arbeitete er sich im Verlauf der Heats auf Rang drei des Zwischenklassements vor.
Als Vierter startete Albanese ins Finale und setzte die Spitze unter Druck. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Fünfter und unterstrich damit bei seinem einzigen DKM-Auftritt des Jahres noch einmal seine Klasse.
Daneben gab Simon Rechenmacher ein kurzes Comeback im Kartsport. Rechenmacher ist mittlerweile im Formelsport unterwegs, fand sich bei seiner Rückkehr aber sofort wieder zurecht. Bereits im Zeittraining sorgte er mit Rang zwei für ein Ausrufezeichen. Nach Rückschlägen in den Heats arbeitete er sich am Sonntag Stück für Stück zurück. Von Startplatz neun ging es im Finale bis auf Rang sechs nach vorne.
Im KZ2 Cup stellte sich Dörr Motorsport einem mit 56 Fahrern besonders stark besetzten Feld. Marcel Ernst steigerte sich nach Platz 28 im Zeittraining kontinuierlich und fuhr im Super Heat bis auf Rang sechs. Im Finale setzte er seine Aufholjagd fort und schaffte mit Rang zehn noch einmal ein Top-Ten-Resultat.
Maurice Klein zeigte ebenfalls gute Ansätze. Nach Platz 14 im Zeittraining verliefen die Heats wechselhaft, dennoch qualifizierte er sich für das Finale und schloss das Wochenende als 26. ab.
„Der zweite deutsche Meistertitel in Folge bedeutet uns als Team sehr viel. Im vergangenen Jahr haben wir mit Danilo die DKM gewonnen, jetzt folgt mit Henri der Titel in der DJKM. Das zeigt, dass wir sowohl im Schaltkart als auch in der Nachwuchsarbeit auf einem sehr hohen Niveau arbeiten. Henri hat eine außergewöhnliche Saison gefahren und den Titel absolut verdient. Gleichzeitig hatten wir auch zum Finale wieder viele starke Leistungen im gesamten Team. Danilo war bei seinem ersten DKM-Start des Jahres sofort wieder vorne dabei, Simon hat bei seinem Comeback beeindruckt und auch Lias, Marcel, Maximilian und Ben haben starke Rennen gezeigt“, fasst Teamchef Christian Möhring das Wochenende zusammen.
Mit dem DJKM-Titel und Platz vier in der Teamwertung beendet Dörr Motorsport eine erfolgreiche DKM-Saison 2026. Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings kaum: Bereits am kommenden Wochenende kehrt die Mannschaft ins ProKart Raceland zurück. Dann steht in Wackersdorf das Saisonfinale des ADAC Kart Masters auf dem Programm.













