Solgat Motorsport zeigt starke Ansätze beim KZ2 World Cup in Le Mans

Simon Billmann kämpft bis zum Super Heat um den Finaleinzug

22. September 2026, 18:32
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
Solgat Motorsport zeigt starke Ansätze beim KZ2 World Cup in Le Mans

Solgat Motorsport stellte sich am vergangenen Wochenende beim internationalen Saisonhighlight in Le Mans einem der stärksten Schaltkartfelder des Jahres. Beim FIA Karting World Cup der KZ2 gingen die beiden Schweden Simon Billmann und Dino Carlsson für die BirelART/TM-Mannschaft an den Start. Die KZ2 bildete dabei die größte Kategorie des Wochenendes und brachte Fahrer aus der ganzen Welt auf dem 1.400 Meter langen Le Mans Karting International Circuit zusammen.

Bereits im Zeittraining lagen die beiden Solgat-Piloten nahezu gleichauf. Simon Billmann belegte Rang 67, unmittelbar dahinter folgte Dino Carlsson auf Position 68. Damit wartete in den zahlreichen Heats viel Arbeit auf das Duo, um sich im großen Feld weiter nach vorne zu kämpfen.

Billmann gelang dies besonders gut. Der Schwede arbeitete sich im Verlauf der Vorläufe kontinuierlich nach vorne und lag nach den Heats auf Rang 19 seiner Gruppe. Damit ging er unmittelbar hinter den Positionen in den Sonntag, die im weiteren Verlauf den Sprung in das 36 Fahrer umfassende Finale ermöglichten.

Auch im Super Heat hielt Billmann lange Kontakt zu den entscheidenden Plätzen. Ein turbulenter Rennverlauf und eine Frontspoilerstrafe kosteten ihn jedoch wertvollen Boden. Als 25. im Super Heat fiel er in der Wertung seiner Gruppe auf Rang 23 zurück und verpasste damit um fünf Positionen den Einzug in das große Finale. Ungeachtet dessen zeigte Billmann in Le Mans erneut, dass er auch auf internationalem Topniveau konkurrenzfähig ist.

Für Dino Carlsson war die Ausgangslage nach den Vorläufen schwieriger. Der Schwede wurde nach den Heats auf Rang 31 geführt, qualifizierte sich aber ebenfalls für den Sonntag und damit für die Super-Heats der besten 72 Fahrer. Dort gelang ihm nicht mehr der notwendige Sprung nach vorne. Mit Rang 33 nach dem Super Heat endete sein World-Cup-Wochenende vor dem Finale. Auch Carlsson sammelte auf der anspruchsvollen Strecke wichtige Erfahrung im internationalen Spitzenfeld.

Teamchef Simon Solgat zog trotz des verpassten Finaleinzugs ein positives Fazit: „Natürlich wäre das Finale für uns das große Ziel gewesen. Simon war nach den Heats richtig nah dran und hat gezeigt, dass wir mit unserem BirelART/TM-Paket auch in einem solchen Feld konkurrenzfähig sind. Im Super Heat hat dann leider nicht alles zusammengespielt. Dino hatte es aus seiner Ausgangsposition etwas schwerer, hat sich aber ebenfalls bis in den Sonntag gekämpft. Bei einem World Cup muss über das gesamte Wochenende wirklich jedes Detail passen. Trotzdem können wir mit unserer Vorstellung zufrieden sein.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Wochenende wartet auf Solgat Motorsport das Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft im Pro Kart Raceland Wackersdorf.