DKM-Test in Cheb liefert erste Favoritenbilder

Standortbestimmung vor der Premiere in Tschechien

25. Mai 2026, 9:00
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: ADAC
DKM-Test in Cheb liefert erste Favoritenbilder

Die Deutsche Kart-Meisterschaft absolvierte am vergangenen Wochenende in Cheb eine erste Standortbestimmung vor dem zweiten Rennwochenende der Saison. Auf der 1,202 Kilometer langen Strecke nutzten die Fahrerinnen und Fahrer die Testtage, um sich mit dem Kurs vertraut zu machen, Setups zu erarbeiten und wichtige Erfahrungswerte für die DKM-Premiere in Tschechien zu sammeln.

Im Fokus standen vier Gruppen: Die Schaltkart-Klassen KZ2 und KZ2 Cup starteten gemeinsam in einer Gruppe, dazu kamen die Mini, OK-N und OK-N Junior. In der gemeinsamen Schaltkart-Gruppe hinterließ vor allem der Kartshop Ampfing einen starken Eindruck. DKM-Pilot Daniel Stell überzeugte über beide Testtage mit hoher Konstanz und setzte mehrfach die Bestzeit. Besonders aussagekräftig war seine Zeit von 49.447 Sekunden am Sonntag in Session sechs. Die absolute Bestzeit der Gruppe ging jedoch an seinen Teamkollegen Carl Luthardt, der Fahrer aus dem KZ2 Cup markierte am Sonntagmorgen mit 48.072 Sekunden den stärksten Einzelwert. Dahinter formierte sich mit Eric Wess, Oskar Steinbach, Sascha Dreher und Kevin Wagner ein enges Verfolgerfeld.

In der Mini-Klasse deutet sich ein spannender Kampf an der Spitze an. Leo Klok setzte mit 57.907 Sekunden die schnellste Zeit und war über die Testtage hinweg mehrfach im Vorderfeld zu finden. Nur knapp dahinter folgte Lian Osaj mit 57.966 Sekunden. Auch Noe Sulitka gehörte mit mehreren starken Sessions zum engsten Favoritenkreis. Dahinter zeigten unter anderem Leandros Margaritis, Roman Meister, Bastian Kleiner, Ben Bernhard und Václav Rumlena gute Ansätze.

Besonders offen präsentierte sich die OK-N. Die absolute Bestzeit setzte Lokalmatadorin Martina Rumlenová mit 51.444 Sekunden. Gleichzeitig überzeugte Rick Nadin mit konstanter Pace über mehrere Sessions und einer persönlichen Topzeit von 51.529 Sekunden. Auch Ben Götz und Maximilian Engelstädter fuhren mehrfach in die Spitzengruppe. Mit Lias Erbersdobler, Tom Wickop, Julius Berthold, Constantin Papst und Leonard Frey zeigte sich ein breiter Favoritenkreis. Die OK-N dürfte damit zu den offensten Klassen beim Rennwochenende zählen.

Das klarste Ausrufezeichen setzte Henri Möhring in der OK-N Junior. Der Dörr-Motorsport-Pilot war über beide Testtage mehrfach Schnellster und zeigte eine stabile Pace. Seine schnellste regulär einzuordnende Zeit lag bei 51.741 Sekunden. Dahinter präsentierten sich Bruno Greiling, Jonathan Maier, Carlos Nees, Christian Rasmussen und Edin Keserovic als stärkste Verfolger.

Wirklich ernst wird es dann am kommenden Wochenende. Am Samstag im Qualifying fallen die ersten Entscheidungen. Mit über 150 Teilnehmern wird ein starkes Feld beim zweiten Durchgang der DKM erwartet.