13. Juni 2017, 18:56 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch

CIK-FIA Kart Europameisterschaft Circuit Fernando Alonso/Spanien

Endlich konnte der Rekener Luca Lippkau wieder auf das Gaspedal drücken. Beim zweiten Lauf der CIK-FIA Kart Europameisterschaft in Spanien feierte der Youngster ein gelungenes Rennwochenende. Auf dem anspruchsvollen Alonso Circuit legte der Gymnasiast eine starke Vorstellung hin und wurde mit einem Platz in den Top-Ten belohnt.

Hochmotiviert reiste Luca Lippkau zur Kart Europameisterschaft nach Spanien. Erstmalig gastierte das internationale Top-Championat auf dem Alonso Circuit in Oviedo. Die 1.318 Meter lange Rennstrecke wurde im vergangenen Jahr durch den zweifachen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso gebaut und stellte hohe Anforderungen an die Fahrer und Teams. Bei den Senioren traf Luca zusätzlich auf starke internationale Konkurrenz: „Ich freue mich riesig auf dieses Rennen und möchte mein Potenzial zeigen.“ Das Motto für das Wochenende war klar: „Volle Attacke.“

Schon im Qualifying deutete der Gymnasiast an, zu was er in der Lage ist. Mit dem siebten Platz sicherte sich der gebürtige Recklinghäuser eine optimale Ausgangslage für die Heats und tankte Selbstvertrauen: „Ich fühle mich sehr wohl in meinem Kart und habe meinen Rhythmus schnell gefunden. Das spornt mich an.“

Daran knüpfte er auch in den Vorläufen an. Luca behauptete seinen Platz unter den zehn besten Fahrern Europas und ging als Neunter in das finale Rennen am Sonntag. „Die vergangenen beiden Tage haben großen Spaß gemacht. Gemeinsam mit meinem Team haben wir hart für diesen Erfolg gearbeitet“, fasste der 17-jährige zusammen.

Kurz vor dem Start zum großen Finale wurde es aber noch einmal turbulent. Regen setzte ein und sorgte für komplett neue Bedingungen. Das Nachwuchstalent aus Reken ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Trotz einer kurzzeitigen Rennunterbrechung setzte er sich erneut gegen seine starken Gegner durch und überquerte den Zielstrich als hervorragender Fünfter.

„Leider habe ich im Anschluss noch eine Zeitstrafe erhalten und bin somit auf Platz zehn gewertet worden“, erklärte Luca und ergänzte, „dennoch bin ich sehr zufrieden mit diesem Wochenende, es war ein hartes Stück Arbeit – hat aber auch viel Spaß gemacht. Wir konnten uns sehr gut präsentieren.“ Somit war Luca Lippkau der beste deutsche Fahrer in diesem Starterfeld. „Mein Dank gilt dem Team von Keijzer Racing, Chiesa Corse, IAME, Tillotson und meinem Mechaniker. Ein ganz besonderes Ambiente bescherten die zahlreichen Zuschauer an der Strecke, die alle Fahrer kräftig mit Applaus unterstützten. Ich freue mich jetzt auf die kommenden Aufgaben.“

Als nächstes geht es für Luca vom 30.06. bis 02.07. zum Halbzeitrennen der Kart-Europameisterschaft ins französische Le Mans. Auch hier will Luca an den positiven Trend anknüpfen und wieder ganz vorne attackieren.