1. Dezember 2015, 9:30 | Autor: Fast-Media - Luca Köster

TM Racing ist im Kartsport eine bekannte Größe. Schon seit langem hat das italienische Unternehmen um Claudio Flenghi und Francesco Battistelli Motoren für alle renommierten Kategorien im Angebot und mischt mit diesen in diversen Championaten an der Spitze mit. Insbesondere bei der Entwicklung der neuen OK-Motoren hat TM Racing eng mit der CIK-FIA zusammengearbeitet und blickt nun positiv in Richtung der neuen Saison.

„Der Zugang zu internationalen Meisterschaften war zu Zeiten der KF-Motoren einem eher wohlhabenderen Klientel vorbehalten.“, erklärt TM-Technik-Spezialist Franco Drudi. „Die KF-Aggregate erschienen zu einem Zeitpunkt, bei dem auf globalem Terrain sehr viel Geld im Spiel war. Rückläufige Starterzahlen, gerade in der letzten Saison, zeigten jedoch, dass viele Fahrer und Teams diesen Trend nicht mitgehen wollen und können. Einer der größten Kostenfaktoren war dabei bis dato der Motor. Einhergehend mit der Reduktion von Anbauteilen bei den OK-Triebwerken wird sich dieser in Zukunft allerdings deutlich mindern“, zeigt sich Drudi optimistisch.

Hinter der TM Racing-Mannschaft liegt eine zeitintensive Entwicklungsphase. Drei Jahre lang kooperierte man mit der CIK-FIA und investierte dabei viel Arbeit in das neue Motorenprojekt. „Aktuell sind wir mitten in den letzten Testläufen für unsere danach in Serie gehenden OK Junior- und OK-Motoren. Die Aggregate machen auf der Strecke eine sehr gute Figur und stehen ihren Vorgänger in keinster Weise nach – eher im Gegenteil“, so Franco Drudi.

Auch hinsichtlich der Gleichwertigkeit der kommenden Motorengeneration gibt sich der Kartsport-Fanatiker zuversichtlich. Die Nutzung der einheitlichen Auslasssteuerung sowie eines identischen Auspuffs würden die Streuung der Leistung stark einschränken. „Der Spielraum, um sich Vorteile zu verschaffen wird wesentlich geringer, was dem Wettbewerb auf der Strecke zugutekommen wird“, bemerkt der Italiener.

„Die neuen Kategorien werden schnell an Attraktivität gewinnen“, ist sich Franco Drudi sicher. „In punkto Fahrspaß werden sich neue Dimensionen ergeben. Speziell bei den Senioren ergibt sich einhergehend mit der Gewichtsreduktion und Anhebung der Höchstdrehzahl um 1.000U/min ein komplett neues Fahrgefühl – die Fahrer werden begeistert sein“

Besonders hervor hebt Drudi die Kooperation mit der CIK-FIA: „Es wurde auf umsichtige Art und Weise ein Reglement erarbeitet, mit dem sich alle Beteiligten einverstanden erklären konnten. Es geht in die richtige Richtung. Nun lässt sich nur hoffen, dass auch die Organisationen auf nationaler Ebene mitziehen und die „Revolution-OK“ unterstützen. Wir von TM sind uns sicher, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, um High-Level-Karting bezahlbarer zu machen.“