28. November 2018, 21:43 | Autor: Timo Deck

Am Dienstag stand auf dem Circuito Internacional Paladino in Brasilien der zweite Trainingstag für die 19. ROTAX MAX Grand Finals auf dem Programm. Wie schon am Vortag durften alle Piloten jeweils dreimal ins Training starten, um die letzten Setup-Einstellungen zu finden. Für den deutschen Kader verlief der zweite Tag insgesamt zufriedenstellend.

Bei Max Reis (Nees Racing) lief es am Diensatg nicht perfekt. Der Youngster im Team versuchte verschiedene Einstellungen, wobei man sich nach einem guten Trainingsauftakt am Montag nun in die falsche Richtung bewegte. Am Ende standen die Plätze 18, 24 und 29 zu Buche. Äußerst zufrieden war Mini-Pilot Farin Megger (Kartschmie.de). Er empfahl sich gleich mit mehreren Top-Ten-Positionen – darunter sogar ein vierter Platz als persönliche Bestleistung.

In bestechender Form präsentierte sich weiterhin Vincent France. Der deutsche RMC-Vize-Champion etablierte sich erneut im Vorderfeld der Junioren und sicherte sich unter anderem eine starken zweiten Platz. Besser kam auch der zweite deutsche Junior, Ben Dörr (Dörr Motorsport), zurecht. Er bekam die technischen Probleme vom Vortag in den Griff und konnte unter anderem mit Rang 19 den Anschluss zum Mittelfeld herstellen.

Bei den Senioren setzte Phil Dörr (Dörr Motorsport) als Sechster ein Ausrufezeichen, das er auch sonst mit konstant guten Leistungen im Elitefeld bestätigen konnte.

Konstant schnell unterwegs war auch Thomas Schumacher (Kartsport Klimm) bei den DD2 Masters. Als 15, 13. und 22. zog er eine solide Trainingsbilanz. Das gilt auch für die Kollegen Michael Becker und Tommy Helfinger (Praga Germany): Becker stach unter anderem einmal als hervorragender Neunter heraus und Helfinger konnte unter anderem mit Rang 13 sein Können zeigen. Beim Vierten im Bunde, Patrick Weinstlock (FM Racing), ist hingegen noch Luft nach oben. Er schloss den Tag mit den Positionen 18, 25, und 20 ab.

Rund lief es bei Niklas Gränz (Nees Racing). Der deutsche DD2-Champion fuhr zweimal auf P12 und markierte mit einem zehnten Platz seine bisherige Bestleistung. Fast auf Augenhöhe bewegte sich Max Fleischmann (FM Racing), der ebenfalls an den Top-Ten kratzen konnte. Er haderte allerdings noch mit dem letzten Sektor der Strecke und sieht dort noch Verbesserungspotenzial. Marcel Steinert (Kartsport Klimm) bestätigte eine konstante Leistung (P24, P24, P20), wobei die Tendenz weiter nach oben zeigt. Das trifft auch auf Marco Göttler (Mach1 Motorsport) zu. Nachdem er am Montag von massiven technischen Problemen eingebremst wurde, ging es nun endlich aufwärts, was er unter anderem mit 19. Platz beweisen konnte.

Am heutigen Dienstag steht noch ein Freies Training auf dem Plan, bevor ab 14:00 Uhr deutscher Zeit das Qualifying startet.  Nationalcoach Andreas Matis ist gespannt: „Es ist wirklich ein Auf und Ab hier und es geht sehr eng zur Sache. Wir werden tatsächlich erst nach dem Qualifying sehen, wo unser Team wirklich steht.”

Für alle Daheimgebliebenen werden die ROTAX MAX Grand Finals live übertragen. Auf der offiziellen Webseite gibt es nicht nur ein Live-Timing, sondern auch eine packende TV-Übertragung aller Geschehnisse.