Kraft Motorsport: Guter Speed bleibt in Adria unbelohnt

RMC Euro Trophy in Italien

31. Mai 2021, 21:25 | Autor: Fast-Media I Björn Niemann
Kraft Motorsport: Guter Speed bleibt in Adria unbelohnt

Zum zweiten Lauf der Rotax MAX Challenge Euro Trophy ging es für Kraft Motorsport am zurückliegenden Wochenende ins italienische Adria. Auf dem Adria Karting Raceway läutete die offizielle Europameisterschaft des österreichischen Motorenherstellers die Saisonhalbzeit ein. Luca Köster vertrat dabei die Farben des norddeutschen Rennteams im Senioren-Klassement und schrammte trotz gutem Speed am Ende knapp am begehrten Finalrennen vorbei.

Große Herausforderungen warteten am vergangenen Wochenende in Adria auf 180 Fahrer*innen aus 30 Nationen. Auf der Rennstrecke südlich von Venedig startete das hochkarätige Championat in die zweite Runde und verbuchte dabei großes Teilnehmerinteresse. Das Feld der Senioren präsentierte sich mit 62 Piloten besonders stark besetzt und versprach schon im Vorfeld harte Duelle.

Für Luca Köster bedeutete der 1.302 Meter lange Kurs in Adria absolutes Neuland. Nach zwei Trainingstagen startete der 23-jährige in das Zeittraining und lieferte dort als 35. zu Beginn des Wochenendes eine solide Vorstellung ab.

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In den Vorläufen ging es daraufhin turbulent zu. Im ersten Durchgang kollidierte der Kraft Motorsport-Schützling mit einem Kontrahenten und fand sich am Ende des Feldes wieder. Von dort aus fuhr der Braunschweiger mit einer guten Aufholjagd bis auf Rang zwölf nach vorne – eine Spoilerstrafe mündete letztlich jedoch in Rang 21.

Auf Platz 20 im zweiten Heat folgte Position 13 im finalen Vorlauf. In der Zwischenwertung landete der Norddeutsche daraufhin auf Platz 38 und musste somit im Hoffnungslauf um den begehrten Platz im Finale kämpfen. Nach unglücklichen Rangeleien auf der Strecke verpasste Luca als Elfter die Chance auf das letztmögliche Ticket am Ende jedoch knapp.

„Dieses Wochenende hatte es in sich. Auf der für uns bis dato unbekannten Strecke hatten wir wenig Zeit zur Vorbereitung. In den Trainings konnten wir uns dennoch auf Anhieb konkurrenzfähig zeigen und mit Zeiten auf Top-Niveau mitgehen. Im Qualifying hat Luca seine Pace leider nicht ganz umsetzen können. Die damit verbundene Platzierung im hart umkämpften Mittelfeld hat uns den realistischen Weg in das Finale am Ende leider verwehrt“, kommentierte Teamchef Kilian Kraft die Adria-Premiere.

Weiter geht es für die Mannschaft in knapp zwei Wochen. Mit dem Auftakt der RMC Clubsport-Rennserie in Oppenrod am 12. und 13. Juni wartet die erste nationale Veranstaltung auf das Team aus Gyhum-Bockel.