Mats Overhoff bleibt trotz starker Pace unter Wert

RMC-Saisonstart weit hinter den Erwartungen

20. April 2026, 21:07
Autor: Fast-Media I Luca Köster | Bilderquelle: Rob Lee
Mats Overhoff bleibt trotz starker Pace unter Wert

Am vergangenen Wochenende ging Mats Overhoff bei der Rotax MAX Challenge Germany in Wackersdorf an den Start. Auf dem modernen Kurs in der Oberpfalz wollte der 19-jährige Kraft Motorsport-Pilot in der DD2-Kategorie an seine starken Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen und im Kampf um die Top-Positionen eingreifen. Doch trotz vielversprechender Ansätze und erkennbarer Pace blieb der erhoffte Erfolg am Ende aus.

Bereits im Zeittraining lief es für den Marler nicht optimal. Mit Platz 22 blieb Mats deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück und musste das Feld in den Heats von weiter hinten aufrollen. „Wir starten dieses Jahr mit neuem Material von BirelART. Grundsätzlich funktioniert das Chassis super, jedoch müssen wir noch einige Erfahrungswerte sammeln, um auf den Punkt abliefern zu können“ reflektierte Mats.

Im ersten Vorlauf gelang ihm eine solide Aufholjagd bis auf Rang 13. Auch im zweiten Heat zeigte sich eine klare Steigerung: Mit Platz neun arbeitete sich der Kraft Motorsport-Schützling weiter nach vorne und verschaffte sich eine bessere Ausgangslage für den Sonntag. Im Zwischenranking bedeutete das Rang 17.

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Am Finaltag präsentierte sich Mats dann deutlich verbessert. Im verregneten Super Heat zeigte er seine Klasse und kämpfte sich mit starker Pace bis auf Platz fünf nach vorne. Im entscheidenden Finale folgte jedoch der nächste Rückschlag: Von Position 14 ins Rennen gegangen, wurde Mats bereits kurz nach dem Start in eine Kollision verwickelt und fiel weit zurück. In der Folge zeigte er zwar eine beeindruckende Aufholleistung, fuhr konstant Top-Rundenzeiten und schloss die Lücke zum Feld Stück für Stück. Aufgrund des großen Rückstands blieben die Chancen auf ein Top-Ergebnis jedoch aus.

„Wir sind mit hohen Ambitionen in das Wochenende gestartet, vor allem nach den guten Trainings. Der Verlauf war dann aber insgesamt sehr unglücklich. Im Super Heat haben wir gezeigt, was möglich gewesen wäre, aber im Finale war es dann leider rabenschwarz. Nach der Kollision konnten wir zwar noch einmal aufholen, aber das hat am Ende natürlich nicht mehr gereicht“, resümierte Mats.

Damit endet ein Wochenende, das deutlich unter Wert blieb. Die gezeigte Pace macht jedoch Mut für die kommenden Aufgaben. „Schade ist es natürlich auch, weil ich genau hier vor zehn Jahren mein erstes RMC-Rennen gefahren bin. Zum Jubiläum habe ich mir deutlich mehr erhofft“, ergänzte der 19-Jährige.

Trotz des enttäuschenden Ausgangs nimmt Mats wichtige Erkenntnisse mit und richtet den Fokus bereits auf die bevorstehenden Herausforderungen. Aufgrund der derzeitigen Ausbildung zum Nutzfahrzeugmechaniker muss der Kartsportler seine Urlaubsplanungen in Einklang mit seinen Aktivitäten bringen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei derzeit auf dem Start bei der RMC Euro Trophy in Wackersdorf in knapp zwei Wochen.