24. Mai 2016, 16:49 | Autor: Timo Deck

Nach einem starken Auftritt beim RMC Open in Wackersdorf ging es für das B&W Kartteam vom 21. bis 22. Mai 2016 auf nach Genk in Belgien, um beim Auftakt der ROTAX MAX Challenge Germany die Leistungen aus der Vorbereitungsphase zu bestätigen. In diesem Zuge reiste die Mannschaft rund um Birgit und Wolfgang Krauss mit drei Piloten in den Klassen Micro und Mini an. Wetterkapriolen und eine anspruchsvolle Streckenführung verlangten den Fahrern und Mechanikern an diesem Wochenende alles ab.

In der Micro-Kategorie vertraten Farin Megger und Giuseppe Fico die Farben des Teams. Hochmotiviert erzielte Megger gleich im Qualifying schnelle Rundenzeiten. Nach Beendigung der siebenminütigen Sitzung schaffte der B&W-Pilot als Zweiter den Sprung in die erste Reihe. Wiederholt zeigte Megger auch in Wertungslauf eins sein Potenzial, indem er als Dritter die Zielflagge sah. Im zweiten Rennen musste der junge Fahrer bei einsetzendem Regen jedoch Federn lassen und mit einem defekten Heckauffahrschutz vorzeitig aufgeben. In der Regenschlacht des dritten Rennens fuhr Megger den 14. Platz nach Hause.

Teamkollege und Mitstreiter Giuseppe Fico konnte mit einer konstanten Leistung in Genk punkten. Nach einem fünften Platz im Zeittraining und dem vierten Rang in Wertungslauf 1, überzeugte der B&W-Pilot auch unter nassen Streckenverhältnissen. In diesem Szenario sicherte er sich mit den Plätzen sieben und fünf in den Rennen 2 und 3 wichtige Punkte in der Meisterschaftswertung.

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Luca Thiel ging bei den Mini-Piloten an den Start. Im Qualifying erzielte der Youngster den fünften Platz in seiner Klasse. Im ersten Rennen konnte der „Klassen-Neuling” den sechsten Platz einfahren. Unter widrigen Verhältnissen schlug jedoch endgültig die Stunde des B&W-Fahrers: Bestzeit und Position drei folgten im zweiten Rennen. Und auch im letzten Wertungslauf des Tages holte sich Thiel, infolge einer starken Fahrt, beim Fallen der Zielflagge den dritten Platz und damit seine erste Podestplatzierung bei den Minis.

Die Teamchefs Birgit und Wolfgang Krauss waren am Abend zufrieden, sahen aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Die Ergebnisse stimmen uns sehr zuversichtlich. Wir hätten durchaus noch mehr erreichen können, wenn wir uns nicht mit den Reifen etwas verpokert hätten, da wir leider versäumt hatten, die Regenreifen rechtzeitig anzufahren. Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit den noch jungen Fahrern in unserem Team. Wir sind gespannt, was auf dem Hunsrückring in Hahn für uns herausspringen wird.”