14. Februar 2021, 19:09 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Viertakt-Rennserie startet im Rahmen der RMC Clubsport

In diesem Jahr gibt es eine weitere Kartrennserie in Deutschland, die Tillotson T4 Series startet erstmalig im Rahmen der RMC Clubsport und soll einen kostengünstigen Einstieg in den Kartsport ermöglichen. Doch was steckt hinter der Viertakt-Klasse?

Im Ausland ist die Tillotson T4 Series bereits seit zwei Jahren etabliert und bietet zum Jahresende sogar ein Weltfinale für die besten nationalen Fahrer. Darauf dürfen sich in diesem Jahr auch die deutschen Teilnehmer freuen. Während in England mit Einheitschassis und -motoren gefahren wird, kann man im deutschen Championat auch mit einem fremden Chassis an den Start gehen. „Wir möchten die Serie flexibel halten und damit die Kosten weiter reduzieren. Daher haben wir uns entschieden, auch eigene Chassis zu zulassen. Im Anschluss gibt es aber eine getrennte Wertung“, erklärt Organisator Andreas Matis.

An den Start geht die Tillotson T4 Series im Rahmen der RMC Clubsport. Fünf Rennwochenenden warten auf die Fahrer, dabei ist der zweite Durchgang in Belleben ein besonderes Highlight – die Veranstaltung findet als Nachtrennen statt. Alle Läufe werden durch ein umfangreiches Paket aus Live-Timing und Live-Stream begleitet.

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Das Konzept der Tillotson T4 Series verspricht günstigen Kartsport für Einsteiger und Routiniers. Ab einem Alter von 12 Jahren kann man in der Juniorwertung der Einsteigerklasse antreten. Mit 14 Jahren wechselt man dann zu den Senioren. Einziger Unterschied ist eine andere Zündspule, wodurch für ein Klassenwechsel nicht der Kauf eines neuen Motors oder Karts notwendig ist.

Angetrieben werden die Karts durch einen 225ccm 15PS starken Viertaktmotor, versehen mit einem Schiebervergaser. Der Motor stammt aus dem Industriebereich und wurde von den Tillotson Experten für den Kartsport weiterentwickelt. Zur Chancengleichheit werden alle Motoren verplombt. Mit Wartungsintervallen von 30 Stunden, verursacht der Motor über die gesamte Dauer einer Saison keine zusätzlichen Kosten – ein großer Pluspunkt im Vergleich zu den anderen Klassen.

Antreten kann man mit einem Tillotson Einheitschassis, welches ausschließlich für die T4 Series entwickelt wurde und den höchsten CIK-FIA Standards entspricht. Bei Interesse kann ein Komplettpaket inkl. Startgeld und Benzin für 450€ pro Rennwochenende gemietet werden. Nicht zum Paket gehören neue Reifen und ein Mechaniker. Wenn man mit einem eigenen Chassis und Motor antritt, belaufen sich die Startgebühren auf 95€ pro Rennwochenende.

„Uns ist es wichtig interessierten Fahrerinnen und Fahrern einen günstigen Einstieg in den Kartsport zu ermöglichen. Darum bringen wir die Tillotson T4 Series nach Deutschland. Die Fahrer können zu überschaubaren Preisen ein Rennwochenende in einem professionellen Umfeld betreiben. Gleichzeitig gibt es am Donnerstag und Freitag ein Trainingsverbot für alle Fahrerinnen und Fahrer. Damit möchten wir für eine höhere Chancengleichheit sorgen“, fährt Andreas Matis fort.

Wenn es die Corona-Bestimmungen zulassen, dürfen sich Interessierte über einen Experience Day freuen und damit in die Tillotson T4 Series hineinschnuppern. Weitere Infos gibt es unter www.rmc-clubsport.de.