Deutsche ROKKER erlebten packendes Weltfinale

ROK SUPERFINALE kürte die weltweit besten ROK-Fahrerinnen und Fahrer

25. Oktober 2022, 22:25 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Deutsche ROKKER erlebten packendes Weltfinale

373 Teilnehmer aus 49 Nationen traten am vergangenen Wochenende beim ROK SUPERFINALE an und lieferten sich auf dem South Garda Circuit packende Rennen. Dabei waren auch 17 deutsche ROKKER, die sich teilweise über den ROK CUP GERMANY oder einer Wildcard für das Event qualifizierten. Der deutsche Marcel Nowak holte Platz drei bei den EXPERT-ROK.

Nach einer aufregenden Saison im ROK CUP GERMANY ging es für die besten Fahrerinnen und Fahrer zum Schlagabtausch mit der internationalen Konkurrenz beim ROK SUPERFINALE in Lonato. Die 1.200 Meter lange Strecke am Rande des Garda Sees bot wieder eine tolle Kulisse für das Event. Dabei spielte auch das Wetter mit, trotz angekündigtem Regen, blieb es trocken und die Finals fanden auf trockener Strecke statt.

Donnerstags fiel mit dem Qualifying der Startschuss. Danach ging es mit den Heats weiter, woraus sich die Startaufstellungen für die Finals am Samstag ergaben. Die Siege in den einzelnen Klassen gingen an Vivek Kanthan (MINI-ROK), Filippo Parmeggiani (JUNIOR-ROK), David Locatelli (SENIOR-ROK), Renato Jader-David (EXPERT-ROK), Tino Donadei (EXPERT-ROK Plus), Williams Go (SUPER-ROK) und Nicola Rossini (SHIFTER-ROK).

Bei den MINI-ROK schaffte Maxim Becker (C4-Racing) als einziger Deutscher den Einzug in das Finale, doch Elektronikprobleme bremsten ihn im Endlauf ein und er kam nicht über Platz 35 hinaus. Die anderen deutschen Youngsters starteten in der MINI-ROK Vortex Trophy, diese schloss Tom Wickop (CRG Holland) als Fünfter ab. Lars Ramers wurde 20 vor Lenn Goeckmann (AT Motorsport) auf Platz 24 und Tobias Eckenstaler (C4-Racing) auf Position 27.

Allen Grund zur Freude hatte Rocco Curcio (MPK Racing Team): Der deutsche Junior-Champion behauptete sich gekonnt gegen die internationale Konkurrenz und wurde hervorragender 14. Colin Wurthenberger (Kgt Motorsport) schaffte ebenfalls den Einzug in das große Finale und wurde als 29. abgewinkt. Die weiteren Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland Erik Wiegel (TR Motorsport), Marlon Di Salvo (C4-Racing), Kian Max Eichmann und Alexandra Buslei verpassten leider den Einzug in die Finalphase.

Hart umkämpft war auch das Feld der SENIOR-ROK. Der Deutsche Gewinner Kevin Wagner (Dischner Kartsport) schaffte als 36. haarscharf den Finaleinzug und kämpfte sich in dem Endlauf bis auf Platz 20 nach vorne. Seine Landsleute waren in der SENIOR-ROK OMP Trophy vertreten. Luis Esser (Dischner Kartsport) holte Platz elf vor Fabian Böffel (KSL Racing Team) auf Rang 22 und Richard Seifert auf Platz 25.

Den erneuten Sprung auf das Podium schaffte Marcel Nowak (MPK Racing Team) bei den EXPERT-ROK. Vom Zeittraining an gehörte er zu den Favoriten und schloss das Weltfinale als Dritter ab. Ebenfalls eine starke Vorstellung lieferte Claudia Henning bei den SHIFTER-ROK ab. Mit Platz elf verpasste sie nur knapp die Top-Ten. Neben ihr trat Noah Engler (Kartxxl Racing Team) an – er wurde 28.

Begleitet wurde das Event auch durch den deutschen ROK-CUP Promoter Aleni Event. „Es war eine tolle Veranstaltung und wir sind stolz auf die deutschen Finalisten. Ebenfalls hatten wir ein gutes Gespräch mit den Verantwortlichen von OTK. Die sind zufrieden mit dem Verlauf des deutschen Championats. 2023 soll die ROK Euro Trophy ausgeweitet werden, dabei ist auch ein Lauf in Deutschland geplant. Fest steht schon, dass 2023 auch in Deutschland die Regenreifen von LeVanto zum Einsatz kommen“, fasste Alex Geier zusammen.