27. Oktober 2015, 12:19 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Top-Fünf auf dem Erftlandring

Der Erftlandring in Kerpen war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Graf Berghe von Trips Memorial. Bei den KF Junioren ging der Bonner Doureid Ghattas an den Start und mischte an der Spitze mit. Ein abwechslungsreiches Finale beendete er als Fünfter.

Mit einem großen Showdown endete für Doureid Ghattas die deutsche Rennsaison auf dem Erftlandring in Kerpen. Das traditionsreiche Graf Berghe von Trips Memorial gehörte wieder zu den Highlights in der zweiten Jahreshälfte und begrüßte ein starkes KF Junior-Feld.

Nach dem Zeittraining gehörte der Youngster aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport zu den Favoriten. Als Zweiter beendete er das Qualifying und hatte eine gute Ausgangslage für die beiden Vorläufe am Samstagnachmittag. Doch in den beiden Durchgängen lief nicht alles perfekt: Doureid sah als Siebter und Dritter die Zielflagge und belegte Rang fünf in der Zwischenwertung. „Allgemein hatte ich heute einen guten Tag. Die Performance passt und wir sind konkurrenzfähig“, fasste der 13-Jährige zusammen.

Deutlich verändert präsentierte sich das Wetter am Finalsonntag. Leichter Regen und kühle Temperaturen sorgten für neue Streckenbedingungen. Doureid stellte sich darauf gekonnt ein und verbesserte sich im Pre-Finale direkt nach dem Start auf Rang drei. Im weiteren Rennverlauf lieferten sich die Youngster aufregende Positionswechsel. Durch einen kleinen Fehler rutschte der Schützling aus dem KSM Racing Team jedoch ins Aus und verlor zahlreiche Plätze. Aus dem Verfolgerfeld kämpfte er sich letztlich noch bis auf den fünften Rang nach vorne. „Schade, ohne meinen Ausrutscher wären die Top-Drei möglich gewesen“, schimpfte der Bonner im Ziel.

Denkbar schlecht war der Auftakt im großen Finale über 18 Rennrunden. Noch in der ersten Kurve fiel Doureid im Startgerangel weit zurück. Doch von Aufgabe keine Spur, wieder bewies er Kampfgeist und überquerte erneut als Fünfter das Ziel. „Ich freue mich sehr in den Pokalrängen zu liegen. Ohne den spektakulären Start wäre aber mehr möglich gewesen. Trotzdem ziehe ich ein positives Resümee“, sagte er abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Doureid weiter. Dann feiert der 13-Jährige beim WSK Finalcup auf dem Adria Raceway seine internationale Rennpremiere.