Van den Hul gewinnt Klassik-Kart-Rennen in Bopfingen
Zweiter Lauf der Meisterschaft mit starker internationaler Beteiligung auf der Ostalb
Der zweite Lauf der Klassik Kart Meisterschaft führte die Fahrer am vergangenen Wochenende erstmals auf die Breitwangbahn in Bopfingen. Die 611 Meter lange Strecke auf der Ostalb zählt zu den höchstgelegenen Kartbahnen Deutschlands und bot den historischen Karts eine gelungene Premiere. Im Rahmen der German Karting Series Light trat das „rollende Museum“ als Gastklasse an und sorgte zwischen den modernen Karts für einen besonderen Blickfang.
Optisch unterschieden sich die Klassiker deutlich von den aktuellen Rennkarts, sportlich konnten sie jedoch durchaus mithalten. Einzig das Anschieben der Fahrzeuge – im Gegensatz zu den modernen Karts ohne Onboard-Starter – stellte die Teams vor zusätzliche Herausforderungen. Auf der Strecke selbst überzeugte die Anlage mit flüssigem Layout, gutem Asphalt und abwechslungsreichen Kurvenpassagen, die für viel Fahrspaß sorgten.
Auch die äußeren Bedingungen spielten weitgehend mit. Bei sonnigem Wetter und trockener Strecke konnten alle Sessions planmäßig durchgeführt werden. Lediglich ein kalter und böiger Wind am Sonntag verlangte den Teams im Fahrerlager etwas mehr Einsatz ab.
Sportlich entwickelte sich ein spannender Vergleich, bei dem erneut zahlreiche niederländische Fahrer das Feld bereicherten. Viele von ihnen waren bereits eine Woche zuvor beim Rennen in Cerrina (Italien) im Einsatz und reisten direkt weiter nach Bopfingen. In der Gesamtwertung aus beiden Wertungsläufen setzte sich schließlich Bart van den Huldurch. Der Niederländer siegte auf seinem Landia-Kart vor dem amtierenden Meister Marlon Mathei aus Duisburg und seinem Landsmann Chris Stek.
Rang vier ging an Thomas Kracht, der nach einem schwierigen Auftakt in Kerpen wichtige Punkte sammelte. Dahinter folgte Marcel Flens auf Platz fünf. Thomas Reim, der die Strecke noch aus früheren Jahren kannte, belegte Rang sechs vor Berthold Bermel, Burkard Ballhorn und Bessel Minderhoud, die zu den erfahrensten Piloten im Feld zählen. Die Top Ten komplettierte Jens Greif, der mit einem seltenen Swiss Hutless Vitesse an den Start ging und sich mit den historischen Reifen auseinandersetzen musste.
Neben dem sportlichen Geschehen überzeugte auch die Organisation der Veranstaltung. Die Verantwortlichen vor Ort sowie Serienchef Jean Louis Capliuk sorgten für einen reibungslosen Ablauf, unterstützt von Rennleiter Uwe Fuchs und seinem Team.
Nach zwei Saisonläufen geht die Klassik Kart Meisterschaft nun in die nächste Runde. Der dritte Lauf findet im Juni im hessischen Oppenrod statt, wo die traditionsreiche Serie ihre Reise fortsetzt.


